Allgemein:

Startseite

Gedanken-Worte-Erinnerungen

Daniel in der Löwengrube

DW-Homepages

Daniel-Foren

Datenschutz

Impressum

Gedanken-Worte-Erinnerungen




Ich hab dich immer bewundert
für deinen Mut:
Hinauszugehen in die Welt.
Allen Widerständen zum Trotz
dein „Paradies“ nach Außen zu tragen,
einem inneren Kompass folgend.

War es deine Geschichte oder deine Stimme,
die mich zuerst bewegt hat?
Untrennbar verbunden beides.
Du warst mein ferner Bruder des Herzens,
gleichzeitig nah und doch weit weg.
Der mich mitgenommen hat
auf der Suche nach seinem Glück.

Du kanntest mich nicht,
und doch warst du eine Welt für mich.
So viele Lieder und Geschichten von Ferne
mit-erlebt.
Verbunden durch deine Töne. Deine Musik.
In Freude geteilt mit anderen,
die zu Freunden wurden.

Dein Mensch-Sein mit Hoffen, Sehnen,
Lachen und Traurigkeit, das mich immer
wieder im Innersten berührt hat.
Wie hätte es anders sein können?

Ich steh hier immer noch sprachlos.
Wie gerne hätte ich dir all die Schönheit gespiegelt,
die dir selbst verborgen schien.
Mein Bruder des Herzens:
Ich hoffe, du hast JETZT dein Glück gefunden.

Und ich weiß: eines Tages werden sie Lieder über dich schreiben.
Und eines fernen Tages wird dein Licht noch heller strahlen.
Danke, dass ich Teil deines Traums sein durfte.

Und vielleicht treffen wir uns wieder und zum ersten Mal -
in dieser oder in einer anderen Welt.
Ich hab noch eine Verabredung offen!

Farewell.



Ewig



12 Jahre lang habe ich dich begleitet und du warst ein Teil meines Lebens. Ich kann es nicht glauben, dass es wirklich passiert ist. Ich bin immer noch fassungslos und sehr traurig. Hoffe von Herzen, dass du deinen Frieden findest.



Daniel fehlt mir schon jetzt unglaublich. Ich wünsche mir, dass die Menschen nicht irgendeinen Typen in ihm sehen, der am Ende durchgedreht ist oder verrückt war, sondern mal mehr über psychische Erkrankungen nachdenken und darüber, dass wir alle viel mehr aufeinander achten sollten.
Es fällt mir sehr schwer darüber zu schreiben. Ich habe Daniel oft auf seinen Konzerten erlebt und zu keiner Zeit war er der, als der er nur zu gerne von den Medien und unseren Zeitgenossen dargestellt wurde. Er hatte immer klare Ziele vor Augen, die er auch zu großen Teilen umgesetzt hat, mit ungeheuer viel Ausdauer und Disziplin.
Natürlich war er kein Heiliger. Auch Daniel konnte ausflippen und über die Strenge schlagen. Das ist aber nichts verwerfliches. Jeder, der lebt, sollte dies hin und wieder tun finde ich. Er hat bei vielen durch seine Art polarisiert. Für mich war er einfach individuell und damit ein unglaublicher menschlicher Schatz.
Wieviele trauen sich denn überhaupt sie selbst zu sein, eine eigene Meinung zu vertreten, ihren Träumen zu folgen und den Weg zu gehen, den sie für sich für richtig halten. Daniels Ausgangslage war keine einfache. Er wuchs in sehr schwierigen familiären Verhältnissen auf und musste schon sehr früh erfahren, was Leid ist, wie es sich anfühlt, wenn keiner an Dich glaubt.
Doch genau daraus schöpfte er glaube ich seine Kreativität. Er entwickelte einen unerschüttlichen Glauben an sich selbst und wollte es allen zeigen, was in ihm steckt. Dass er dann bei DSDS damit nicht nur auf Begeisterung stieß und auch viele Hater hatte ist eine Sache. Er erfuhr große Demütigungen, von Zuschauern und auch von Seiten der Medien.
Aber da gab es auch die anderen, nämlich die Menschen, die seine Fans wurden, die in ihm etwas sahen und auch hörten, dass sie berührte. Auch seine Fans besaßen einen unerschüttlichen Glauben an Daniel und trugen ihn durch alle Höhen und Tiefen... nur zum Schluss konnten wir ihm leider nicht mehr beistehen, weil er sich von der Außenwelt zurückgezogen hatte und seine Seele wohl zu sehr verletzt wurde und in der Folge dann sehr schwer erkrankte.
Und trotzdem hatte er auch in diesen letzten Monaten Pläne und Ziele, denen er entgegenfieberte und auf die er sich freute. Egal ob er eine Psychose gehabt haben mag oder eine andere schwere Erkrankung. Er war trotzdem noch ein MENSCH. Warum manche es lustig finden, Fotomontagen zu erstellen, die Daniels über Bord gehen ironisch nachzeichnen, warum manche es mit ihrem Gewissen vereinbaren Hasskommentare über Daniel zu schreiben... ich werde es nie verstehen.
Wer weiß, ob wir je wissen werden, was in Daniel zuletzt vorging. Das, was ich weiß ist, dass er ein wunderbarer Mensch war mit vielen Facetten, so bunt wie ein Regenbogen. Ich habe in meinem Herzen immer sehr viel Platz für Daniel gehabt. Es gab Phasen, da habe ich sämtliche Konzerte und Events von ihm besucht und war total begeistert. Es gab auch Phasen, in denen ich nicht so viel mit ihm anfangen konnte oder seine Sachen nicht ganz so gut fand und eher wenig bis gar nicht auf seinen Veranstaltungen und Konzerten war. Doch eins war ich immer, im Grunde meines Herzens von ihm und seinem Talent andere zu verzaubern und glücklich zu machen überzeugt.
Er hat viele Menschen sehr inspiriert. Mich auch nicht nur einmal. Er hat über all die Jahre unermüdlich Konzerte gespielt und diese Konzerte wären für viele Menschen Kult und immer ein besonderes Ereignis. Er probierte sich in vielen Musikstilen aus, arbeitete konstant an seiner Stimme. Er war manchmal schrill und bunt, dann wieder klassisch elegant, in sich gekehrt und ruhig. Oft war er lustig und ungestüm, oft aber zeigte er sich auch nachdenklich, kritisch, weltoffen und emotional. Daniel in eine Schublade zu stecken war zu keiner Zeit möglich. Er ließ sich mit seiner Kunst nicht kategorisieren. Für mich war er ein Freigeist, dem Unabhängigkeit und die stetige Kontrolle über sein eigenes Handeln extrem wichtig waren. Nicht umsonst war er selbstständig und musste nie nach der Pfeife eines Managers tanzen.
Dann schlug er vor ein paar Jahren einen neuen Weg ein und begann eine Schauspielausbildung. Er schien die ersten Jahre dabei so glücklich zu sein und ging voll darin auf. Doch im letzten Ausbildungsjahr muss etwas passiert sein, dass ihn für immer verändert hat. Ich habe den Eindruck, Daniel war in den letzten Monaten seines Lebens ein anderer. Ich wünsche mir, dass die Menschen begreifen, dass so etwas aber jedem von uns passieren kann und dass man psychisch Erkrankte niemals verurteilen darf. Selbst wenn es sein Wunsch war zur Frau zu werden... wie schlimm muss das sein, dann von der Gesellschaft für verrückt erklärt zu werden und das Gefühl zu haben dadurch abgelehnt und ausgegrenzt zu werden. Niemand von uns kennt die Wahrheit. Auf mich wirkte Daniel immer so, dass er sich als Mann gefühlt hat und damit glücklich war. Aber ich weiß es nicht. Ich werde in meinen Zeilen auch keine Spekulationen ausbreiten.
Daniel hat mir als Fan ein großes Geschenk gemacht. Für ein Weihnachtsprojekt sprach er die von mir geschriebene Geschichte "Auserwählter eines Wunders" für seine CD im Tonstudio ein. In dieser Geschichte geht es um einen jungen Mann, der auf den Straßen Berlins lebt, von seiner Familie einst im Streit weggegangen ist und an einem Heilig Abend in einen Schneesturm gerät und in seiner Einsamkeit schließlich sogar droht zu erfrieren. Doch in dieser Nacht wird ihm ein Wunder zuteil, durch das alles gut wird.
Lieber Daniel, wie gerne hätte ich die Macht gehabt, Dich auch für so ein großes Wunder auserwählen zu können. Ich werde Dich nie vergessen.



Lieber Daniel,
als ich dich bei DSDS das 1. Mal sah, empfand ich sofort eine große Sympathie für dich.
Ich hatte dich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen.
Habe deinen Mut, mit 17 Jahren in die Öffentlichkeit zu gehen und deine "positiven Energien" zu verbreiten, sehr bewundert, zumal der Weg teilweise sehr steinig war.
Du hast so vieles geschafft, warst sehr mutig mit neuen Herausforderungen. Jedesmal war ich gespannt und begeistert.
Ich bin, gerade in den ersten 5 Jahren, zu vielen Konzerten gefahren.
Das kannte ich überhaupt nicht, alleine einfach quer durch Deutschland zu fahren, um mit "fremden" Menschen wunderschöne Konzertbesuche zu geniessen, zu zelten, im Doppelbett zu schlafen.
Durch dich und das Forum hier habe ich das Interesse auf das Internet bekommen.
Meine Kinder, einer ist gleicher Jahrgang wie du, fanden das toll, wie motiviert ich auf einmal war, das WWW kennenzulernen.
Im Lauf der Jahre lernte ich hier im Forum viele liebe Menschen kennen. Es entstanden Freundschaften, die es ohne dich nicht gegeben hätte. *
Es macht mich so unsagbar traurig, das es dir in letzter Zeit so schlecht ging *wein* und niemand dir helfen konnte.
Ich werde immer an die schöne Zeit zurückdenken und dich niemals vergessen. Kann es immer noch nicht begreifen.



Vielen Dank für den Thread, liebes DW Team. In meinem Kopf summt es derzeit noch wie in einem Bienenhaus...Ich muss das Unfassbare, die vielen auf uns einstürmenden Nachrichten erstmal verarbeiten und sortieren *heul* Ich denke an Daniel als unbeschwert fröhlichen Jungen aus Niederbayern, als eine Kämpfernatur, der sich so sehr nach Liebe und Anerkennung gesehnt hat, als den kreativen Künstler, der immer wieder neue Ideen hatte und seine Fans ständig überrascht hat...Ein Stehaufmännchen dachte ich, den letztlich nichts zu Fall bringen kann. Und doch waren da in ihm immer schon diese widersprüchlichen Emotionen. Selbst auf der Bühne: er brachte uns zum Lachen und wenige Minuten später fing er plötzlich an zu weinen. Aber auch das war nur ein Moment, der schnell wieder vergessen war. Gefühle wie auf der Achterbahn...
In den letzten Tagen vor der schrecklichen Nachricht, saß ich wie auf einem Pulverfaß und rechnete mit dem Schlimmsten... Aber das, was dann geschah, hat mich dann doch wie ein Blitz getroffen *wein*
Ich werde mich immer auch an Daniel erinnern, als den wunderbaren Entertainer und Sänger, der mir soviel Freude bereitet hat mit jedem einzelnen Konzert, das ich erlebt habe. Er hat mich den Alltag vergessen lassen, und am Ende eines jeden Konzertes, bin ich voller Energie und mit einem Lächeln nach Hause gefahren... *herz* Zu der Vergangenheit kann ich momentan noch nicht mehr schreiben, weil mich die Gegenwart noch zu sehr bedrückt *hmn* Diese Ahnung, dieses Kommen sehen einer Katastrophe und dieses nicht wissen was man tun kann, diese Hilflosigkeit als Fan, das macht mir noch sehr zu schaffen. Auch, wenn ich denke, das im Endeffekt niemand das Unvermeidliche hätte aufhalten können. Die Schauspielschule war sein Schicksal: am Anfang voller Euphorie und Begeisterung, sicher war er auch gesegnet mit einem großen Talent - dann gegen Ende die Frage, was kommt danach und schliesslich die Rolle der Aurora, die ihn nicht mehr losließ *heul* Ich hoffe sehr, dass seine gequälte Seele jetzt ihren Frieden gefunden hat, und dass es ihm gut geht, da wo er jetzt ist.



Danke für die Möglichkeit hier an Daniel zu denken und seine Gefühle und Gedanken zu schreiben.
Ich kann es immer noch nicht glauben und begreifen, der Verstand sagt, "es ist so" aber.... und deshalb kann ich noch nicht viel schreiben..
Eine Scene aus Daniel der Zauberer
Daniel zu Ulli Lommel: "Steht mir etwas Schlimmes bevor? Sag es mir bitte. Muss ich sterben?"
Ulli Lommel: "Du musst nur immer an dich glauben Daniel. Dann kann dir nichts passieren"
Daniel, deine Fans haben nie den Glauben an dich verloren. Du wirst immer in unsern Herzen sein.



Lieber Daniel!

Nun bist du seit fast einer Woche vermisst – ich weigere mich einfach „tot“ zu schreiben, denn das wirst du für mich nie sein. In meinem Herzen wirst du immer weiter leben. Ein Herz das du so berührt hast, das dir so zugetan war, das nun schmerzerfüllt und schwer ist…
Und genau in dieser Situation fange ich an das zu tun, was ich in den 16 Jahren, die ich dich kannte, vielleicht 5 Mal getan habe…. Ja, ich glaube es waren in all den Jahren maximal 5-6 Male, die ich dir einen Brief geschrieben habe. Irgendwie fand ich das immer überflüssig. Erst habe ich immer gedacht, du liest sie sowieso nicht, später habe ich dann gedacht, alles was ich dir schreiben könnte, interessiert dich sowieso nicht und noch später habe ich mich dann gefragt, wozu denn? Er weiß schließlich dass ich ihn mag, sonst wäre ich nicht auch nach 16 Jahren immer noch dabei.
Heute bereue ich das… Damit sind so viele Worte ungesagt geblieben. Nicht, dass diese Worte etwas hätten ändern können, aber sie sind einfach nicht dort angekommen, wo sie eigentlich hingehört hätten – bei dir! Nun ist es zu spät, nun kann ich dir all das, was ich dir vielleicht irgendwann mal sagen wollte, nicht mehr sagen…. Und ganz plötzlich denke ich: Doch, genau jetzt muss ich es sagen – genau jetzt muss ich anfangen, dir zu erzählen, wie sehr ich dich gemocht habe, wie wunderbar du für mich warst, wie viel du mir in diesen Jahren geschenkt hast. Ich will diese Momente die für mich unvergesslich bleiben, in den Briefen festhalten, die ich dir niemals geschrieben habe.
Mein Leben geht irgendwie weiter – mein Alltag holt mich jetzt schon regelmäßig wieder ein und doch gibt es fast in jeder Situation einen Moment, der mich an dich denken lässt und der mich an dich erinnert. Die vergangenen 16 Jahre kann ich nicht zurückholen. Aber ich kann irgendwie versuchen, sie aufrecht zu erhalten. Und sei es nur mit Briefen, die ich dir niemals schrieb.
Gestern war ich im Theater, in der „Joe Cocker-Story“. Ich habe die Karten dafür im Juli zum Geburtstag bekommen – und ich hätte sie verfallen lassen, wenn das Leben wie geplant weitergelaufen wäre. Denn eigentlich hätte ich gestern Abend eine andere Theateraufführung gesehen. Eigentlich wäre ich gestern und heute in Berlin gewesen, um dich zu sehen.
Nun bin ich doch hingegangen… und ich habe im Theater noch nie so viel geheult, wie gestern. Nicht wegen Cocker (und du weißt ja, dass ich den ganz, ganz groß fand), nicht weil das Stück so anrührend und gut gemacht war (das, was ich davon mitbekommen habe war nämlich…. naja, nicht wirklich gut). Aber die Musik… Himmel hilf, die Musik.
Direkt vor der Pause „You are so beautiful“. Ich dachte echt, ich hätte mich im Griff, aber schon beim ersten Ton brachen bei mir alle Dämme. Ich habe so unendlich viele Erinnerungen, an diesen Song – keine einzige davon hängt mit Cocker zusammen, alle nur mit dir. Ich musste daran denken, wie ich den Song das erste Mal von dir gehört habe. Damals war ich ziemlich entsetzt, denn ich dachte: „Nee ne, das kann er doch nicht machen – er kann doch jetzt keine Cocker-Nummer interpretieren! Das wird nix, das ist eine Nummer zu groß für ihn!“ Aber ich hatte mich geirrt – wie so oft, was dich angeht. Es war ganz und gar keine Nummer zu groß für dich – du hast diesen Song mit so unendlich viel Herzblut vorgetragen, du hast scheinbar deine Seele dort hineingelegt und mich vergessen lassen, von wem dieses Lied ursprünglich stammt. Du hast es zu deinem gemacht – und immer und immer wieder mal als kleines Sahnehäubchen bei deinen Konzerten gesungen. Wie habe ich diesen Song von dir geliebt!!!!
Irgendwann dann in der Story „You can leave your hat on“… Wer mich nicht kannte und mich beobachtet hat, muss wirklich kurz davor gestanden haben, mich einweisen zu lassen…. DU hättest dich kaputt gelacht! Vorne ein mittelalter Cocker-Imitator, der krampfhaft versuchte, ein klein wenig verrucht zu wirken (was ihm überhaupt nicht gelang) und mitten im Publikum ich – Rotz und Wasser heulend. Ich habe nicht den Song gehört, sondern unser Gespräch, nachdem du diesen Song in Bodenmais zum erste Mal gesungen hast. Diesen und „Mambo No. 5“. Anschließend hast du mich gefragt, wie mir die Songs gefallen haben. „Mambo No. 5“ war nett, habe ich gesagt, aber „You can leave your hat on“ war richtig, richtig klasse! – Du hast breit gegrinst und augenzwinkernd gesagt, das sei ja klar gewesen, dass ich das sage – aber du könntest das verstehen, du würdest es auch so lieben, dieses rockige, rauchende Röhren (du hast das entsprechende Geräusch dazu gemacht – hach) und es wäre schon ein ziemlich genialer Song…. – Von dir gesungen auf jeden Fall!!!! Wie gerne würde ich ihn noch einmal hören, nicht aus der Konserve, sondern live – du auf der Bühne, ich irgendwo im Publikum….
Kurz vor Schluss dann der Song, vor dem ich schon im Vorfeld richtig, richtig Angst hatte…. „Unchaine my heart“…. Ich kann die Male, die ich diesen Song von DIR gehört habe, nicht mehr zählen…. Und ich würde dich so gerne fragen, ob du jemals geahnt hast, wie viel Energie du damit freigelegt hast. Die Energie, die du jedes Mal, wirklich JEDES Mal in diesen Song gelegt hast, die ist doppelt und dreifach bei mir angekommen. Und ich habe sie aufgesogen…. Ich wünschte heute, du wärst ein klein wenig sparsamer damit umgegangen – vielleicht war es genau diese Energie, die dir letztendlich gefehlt hat, um wieder aufzustehen, um zu kämpfen, für alles was dir wichtig war…. „Unchaine my heart“ – Gib mein Herz frei…. Ich hätte dir so sehr ein freies Herz gewünscht, eins, das frei gewesen wäre, von allen Nöten, eins das einfach nur glücklich sein durfte! Dieser Wunsch wurde mir nicht erfüllt. Aber vor allem wurde er dir nicht erfüllt. Diese Erkenntnis tut unglaublich weh, sie schmerzt so sehr, dass mir immer wieder die Tränen kommen, selbst jetzt, beim Schreiben
Ob das mit den Tränen jemals aufhören wird, weiß ich nicht…. Aber eins weiß ich: DU hättest das nicht gewollt. DU bist jetzt wahrscheinlich komplett entsetzt, wenn du siehst, was mit mir los ist, würdest mich wohl fragen, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe.
Du würdest wollen, dass die Menschen an dich denken, und dass du ihnen damit ein Lächeln ins Gesicht zauberst, und nicht die Tränen in die Augen….
Du würdest dich freuen, wenn deine Fans, von denen du wusstest, dass sie dich wirklich mit jeder Faser ihres Herzens geliebt haben, aufstehen, ihr Leben leben und dabei der Welt immer wieder zeigen, was für ein toller, wertvoller und einzigartiger Mensch und Künstler du warst. Ja, ich glaube, genau das würde dir gefallen…. Ob ich das irgendwann kann, weiß ich nicht – aber ich will es versuchen – dir zuliebe! Wenn auch nur mit Briefen, die ich dir niemals schrieb….
Dankbar für all das, was war,
Deine Pett



Ich möchte mich an Daniel erinnern als das, was er war: einer der liebenswertesten Menschen, der mir je begegnet ist und der mich in seinen Konzerten mit seinen Liedern, seiner unglaublichen Präsenz, seiner Hingabe in die Musik tief in meinem Herzen berührt hat mehr als 15 Jahre lang... Heute vor 2 Jahren habe ich das Titelbild dieser Gruppe aufgenommen... und noch weitere 4 Fotoalben von diesem wunderbaren Konzertabend...
Ich habe gerade meine Erinnerungen an dieses Konzert nachgelesen, einen Absatz lasse ich mal hier: "Ich musste sehr lachen gestern Abend, als Daniel so sinngemäß sagte, dass er ja schon soo viele verschiedene Musikstile präsentiert hat und er sich manchmal gefragt hat: Warum machen die das alles mit? Und da wurde mir auch wieder bewusst: Ja, das hab ich mich manchmal auch schon gefragt: warum mach ich das eigentlich alles mit? Und dann schau ich auf die Bühne, seh da diesen hübschen Kerl in seinem coolen "weißes-Hemd-mit-Hosenträger"-Outfit und dem charmanten Lächeln, höre diese Stimme, die mein Herz berührt und denke: Egal - ich weiß warum ich das alles mitgemacht habe und immer noch mitmache.



Es fällt schwer und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß noch ganz genau den Moment, als Daniel bei DSDS auftauchte. Irgendwas hatte er, was einen sofort in den Bann zog. Seit der ersten Sekunde bin ich sein Fan geworden und habe die ganzen 16 Jahre seinen Weg verfolgt. Es gab gute und es gab stürmische Zeiten. Auf wievielen Konzerten hat man dann Daniel live erlebt und jeder einzelne Moment war immer etwas ganz besonderes. Es lag immer ein Zauber und eine Magie in der Luft, sobald Daniel die Bühne betrat. Kaum ein anderer Künstler hat es geschafft, so mein Herz zu berühren. Daniel war Daniel mit allen Ecken und Kanten. Er war einfach ein unglaublicher Mensch mit ganz großen Herzen. Er konnte die Menschen zum Lachen und zum Weinen bringen mit seiner Musik und seinen Emotionen. Er scheute sich nie, seine Gefühle zu zeigen. Sein Lachen war einmalig. Und dieses einmalige Lachen soll nun für immer verstummt sein? Man kann es auch nach einer Woche immer noch nicht richtig glauben. Es ist einfach unfassbar, was da passiert ist. Worte können nicht ausdrücken, was man fühlt. Am liebsten würde man Daniel nochmal in den Arm nehmen und all die lieben Worte ihm persönlich sagen. Daniel, wo auch immer Du jetzt bist, Du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Ich denk gern an all die schönen Momenten zurück, die Du uns gegeben hast. Ich sage von Herzen Danke an einen großartigen Menschen und Künstler. Du hast die Welt ein wenig bunter gemacht mit Deinem Lachen und Deiner Positiven Energie. Daniel, ich hoffe, es geht Dir besser, wo auch immer Du jetzt bist. In unseren Herzen und Deinen Liedern wirst Du für immer unsterblich und unvergessen bleiben. Wir vermissen Dich. Wenn nicht für immer dann wenigstens ewig.



Daniel....

Daniel war für mich in der Jugend eine Art "Retter". Ich war kein fröhlicher Teenager. Ich war oft traurig- fühlte mich oft missverstanden und legte gar keinen großen Wert auf meine Optik. Ich gehörte nicht zu den coolen Kids mit vielen Freunden oder zu den Mädchen, die die Jungs toll fanden. Ich verstand oft nicht, wieso Leute auf meine Kosten Witze machen. Witze über meine Behinderung. Ich konnte doch gar nichts dafür. Ich war halt leider einfach so.

Als ich Daniel dann im TV entdeckte glühte mein Herz für ihn. Ich fühlte mich ihm verbunden, ohne Hintergrundinformation und ohne ihn zu kennen. Am Anfang hielt ich ihn einfach für ein bisschen verrückt und lustig, aber ich erkannte schnell, dass da ein ganz besonderer junger Mann steht, der eine Tiefe besitzt, die den meisten Menschen fehlt. Die ersten Jahre begleitete mich Daniel ja nur als "Fremder" meine Operationen standen in den Jahren 2003 und 2004 an und man muss sich ja an etwas im Leben klammern. Ich klammerte mich an den positiven lieben Daniel, der sein Lachen nie verliert, obwohl viele Deutschen ihn echt richtig mies behandelten. Schon damals fragte ich mich: Wie hält er das aus? Ein Schuss Verliebtheit kam natürlich die ersten Jahre hinzu.

Dann kam meine aktive Zeit als Fan. Anfangs besuchte ich meine ersten Konzerte Siegen, Hamburg 2005 usw. noch mit hohen Schienen, aber die Schmerzen lohnten sich def. Ich verstrickte mich vielleicht auch in den Jahren 2006-2010 extrem in der Fanwelt und rund um Daniel, aber ich war glücklich. Ich lernte Deutschland kennen und auch ein bisschen den Daniel.

Ich denke, Daniel wusste ab 2007 wer ich war. Ich ging anfangs nie zu Daniel, um ein Bild zu machen. Viel zu nervös und der sieht ja wie ich laufe, was völliger Blödsinn ist, denn Daniel ist einer der tolerantesten Menschen. Eine der ersten Worte von Daniel Anfang 2008? war "Du läufst besser. Ich entgegnete, woher er das denn wissen will, da ich mich ja bis dahin in Daniels Nähe im Hintergrund aufhielt. Er meinte nur, ich beobachte dich schon ne Weile. Mich berührte es damals sehr. Dann folgte meine schönste Fanzeit 2008-2010. Ich beobachtete Daniel auch sehr intensiv und machte mir ein Bild von ihm. Wertete für mich Verhaltenszüge aus.

Ich kam zu meinem Entschluss, wie er so ist. Talentiert, schön (was er zwar wusste und doch nicht?), sensibel, tiefgründig, aber auch verletzlich Selbstbewusst und doch manchmal unsicher. Ob das letztendlich so war, I don´t know.
Ich fand seine Persönlichkeit oft wahnsinnig interessant. Irgendwann wollte ich kürzer treten. Vielleicht mir auch einreden, dass die große Zeit vorbei ist- ich wollte auch noch ein Leben außerhalb des Fankreises. 2014/2015 hab ich dann für mich einen gesunden Weg gefunden, ich stand Daniel nicht mehr Nahe oder diese Verbindung, die ich meinte zu haben, aber ich freute mich immer einen Menschen zu sehen, den ich gern habe. Meine Eltern und mein ganzes Umfeld reagiert betroffen, alle mussten sich - wenn auch nicht freiwillig -Daniels Werdegang ansehen. Viele neue Freunde, die mich nicht wirklich aktiv als Fan kennen, schrieben mir. Fragten wie es mir geht. Machten sich Sorgen. Meine große Liebe habe ich mit auf einen Transen-Ball( Ball Pommpöös) genommen, um ihm Daniel zu zeigen. Er sagte nur, Daniel war mit Abstand der Beste und sieht auch gut aus. Hätte er nie gedacht. Letzten Sonntag betüdelte mich als mein Papa. Unter Tränen sagte ich ihm dann: Was hast du oft geflucht, weil ich nicht lerne wegen Daniel- ich hätte ohne Daniel bestimmt sogar das Abitur geschafft. Er nahm mich in den Arm und sagte. Naja... übertreib mal nicht und lachte betroffen.

Lieber Daniel,

der Schock sitz sehr tief bei mir. Ich hoffe, dass es dir gut geht. Wie Veri und Bridget aufführten deine "alte Seele" Frieden gefunden hat. Du warst derjenige, der mich in meiner depressiven Phase in den Arm nahm und mir mit wenigen Worten so viel Mut gab. Ich weiss, dass ich manchmal auch kritisch war - manchmal bestimmt auch zu Unrecht. Ich oft auch über manche Aktionen sauer war und dir einmal in Wiesbaden "die Tür eintreten wollte";) Ich erinnere mich an so Vieles gerade. DAS M & G in den Rhein-Main-Hallen, als du mir wie ein Freund den Arm zum Einhängen gegeben hast und den tollen Urlaub in Nürnberg mit Besuch in deinem Laden. Ich trage diese immer im Herzen.

Du bist für mich ein verkanntes Genie. Es tut weh, mir nur annähernd deine letzten Stunden vorstellen zu müssen. Du hattest es nie so leicht, denn Deutschland war oft hart, aber du hast gezeigt,, was in der steckt. Du bist fleißig und zielstrebig und mit einer Ausstrahlung gesegnet, die die meisten nie haben werden

Ich vermisse Dich -Mäusje.

Ich trage Dich im Herzen-Immer



Daniel...

Wie oft hast du in den vergangenen 15/16 Jahren die Medien beherrscht? Manchmal zum Freuen, manchmal zum Wegrennen... Daniel im Dschungel, Daniel bei Big Brother, Daniel hat sich gewandelt... Kritiken, positive wie negative... Wie oft standen die Zeitungen voll, wie spannend warst du immer wieder!

Nun hast du es wieder einmal geschafft: seit über einer Woche bist du in sämtlichen Medien - Zeitungen, Radio, TV, Internet - täglich neu. Und wohl keiner deiner Fans und Sympathisanten, der sich nicht wünschen würde, dass es diesmal anders wäre. Denn der Grund dafür ist so unglaublich und so unendlich traurig.

Eigentlich hab ich vor ein paar Jahren aufgehört, deinen Weg zu verfolgen .. andere Interessen oder Verpflichtungen treten in den Vordergrund; und es war auch alles gut, so wie es war. Doch plötzlich stolpert man über eben jene Flut von Berichten, die man nicht fassen kann .. nicht glauben will .. und die man nur allzu gerne gegen jedes Schweigen eintauschen würde. Oder gegen irgend einen noch so langweiligen Bericht über dich - wenn nur das Geschehene nicht wäre. :-(

Kein Fan mehr... das hindert nicht an Menschlichkeit, an Gefühl und Mitgefühl. Viele Jahre deines öffentlichen Weges habe ich aus der Ferne begleitet und dich unterstützt, so weit ich es konnte. Viele Jahre hat ein Teil deines Weges zu meinem gehört. Ich hab sogar noch die Mail von dir und den Geburtstagsgruß.. und das einzige gemeinsame Foto aus den Jahren. Noch immer wehrt sich mein Innerstes dagegen, zu akzeptieren, dass dein Weg zu Ende sein soll, hier auf der Erde. Es ruft: ey nein, du bist nicht tot, so nicht, das geht nicht! Es gibt andere Möglichkeiten! Also sei wieder da, wie auch immer - und geh rücksichtslos den Weg, den DU gehen willst und genau so, wie du es willst - aber lebend und hier auf Erden, bis eben deine Zeit gekommen ist!

War sie schon gekommen? So früh? Und musste es so furchtbar enden? So schlimm, dass es mich immer wieder einfängt in meinen Gedanken.... Tausend Mal hab ich mir ungewollt versucht auszumalen, wie schlimm so ein letzter Schritt gewesen sein muss, ob nun beabsichtigt oder nicht... um irgendwie zu begreifen. Es geht einfach nicht!

Ich kann nur eins tun: Ich wünsche dir Frieden und Liebe, *herz* wo immer du auch bist. Deinen beiden Vierbeinern wünsche ich ein liebevolles *herz* Zuhause für ihre eigene verbleibende Zeit.. und allen anderen Verwandten, Freunden, Fans und sonstigen Wegbegleitern wünsche ich .. einfach Kraft und vielleicht irgendwann Verstehen. So gut es geht.



Lange war ich hier nicht mehr gewesen, aber ich habe dich nie vergessen. Durch eine Bekannte lernte ich Deine Musik kennen und lieben und natürlich kannte ich Dich schon vorher aus DSDS. Meine Mama hat Dich auch immer gemocht, sie wäre genauso erschüttert im Moment wie jetzt. Sie starb 2016 an Krebs. Deine Musik hat mir in der Trauerphase sehr geholfen. Leider habe ich es nie geschafft, ein Konzert von Dir zu besuchen. Als ich die Nachricht bekam, das Du Dich von dem Schiff gestürzt hast, konnte ich es im ersten Moment nicht glauben. Es war einfach so schrecklich, so unglaublich. Niemand wird je die Wahrheit erfahren. Ich hoffe sehr, das Du dort wo Du jetzt bist, Deinen Frieden hast. Fern von Medienrummel, fern von Mobbing. Ich schließe meine Worte mit einem Zitat vom kleinen Prinzen ab, was auch bei Mamas Beerdigung erwähnt wurde

Wenn du in der Nacht den Himmel und die Sterne betrachtest, weil ich auf einem von ihnen wohne, dann wird es für dich so sein, als ob alle Sterne lachten, weil ich auf einem von ihnen lache.



Auch ich möchte hier ein paar Worte richten, um irgendwie mit meinen Gefühlen fertig zu werden. Was ich allerdings grade fühle, ist nicht definierbar. Ich kann noch nicht mal sauer auf diejenigen sein, die Dich niemals in ihr Herz gelassen haben, weil Du stets an das gute in den Menschen geglaubt hast.
Ich stelle mir immer wieder die Frage : Wieso? und suche nach den Warum? Gründen.
Auch wenn ich Dich nie persönlich kennengelernt habe, ist mit Dir jedoch ein weiterer Teil von Menschlichkeit aus dieser Welt erloschen und das ist das, was mich persönlich so sehr trauern lässt.

Und dennoch...stirbt dieser Funke Hoffnung nicht in mir aus, dass sich alles zum guten wendet.



Ich stelle hier einfach mal symbolisch weiße Rosen hin. Für jedes Konzert Eine. Mir liegt besonders am Herzen Daniel als Sänger,Komponist, Texter, Entertainer,Interviewer bei eigenenen Talkshows zu würdigen.
Muss ich erst sterben, um zu leben, hat Falco kurz vor seinem Tod getextet.
Die Vernunft sagt, seien wir nicht traurig, daß es vorbei ist, sondern freuen wir uns über das Erlebte.
Daniel, wo immer Du jetzt bist, ich umarme Dich ganz fest und sage Danke
für Deine Musik und die schöne Zeit hier auf der Welt!
The good die young...

Immer in meinem Herzen bleibend und vermissend,

Alice



Was sahst du oben über dem Meer?
Was hast du gefühlt, früh vor dem Morgen?
Wolltest singen, tief unter dem Horizont,
mit einem hundertjährigen Orchester?
Nicht stolpern? Viel wagen? Flogst
befreit den Wellen entgegen?
Vielleicht war es anders?
Oder einfach genug.

Immer bewegend warfst du Schatten,
genügtest dir jetzt und später nicht selbst.
Da war etwas, in einem langen Sommer,
Zuweilen verloren, wieder aufblitzend,
verschwunden mit dir. Oder nicht?

Tanzt jetzt mit der Strömung blaukalten Wassers,
beschienen von anderen gern leuchtenden Wesen.
Nimmst teil am Spiel der Kraken,
auch Meerjungfrauen. Schwebst, sinkst.
Und findest. Hoffentlich dich.

Farewell Daniel.



Ich versuche gerade, hier ein Bild zu posten, klappt irgendwie nicht. Es ist ein Bild von einem Plakat, das meine Mama letztens im Keller gefunden hat. Eine damalige Freundin und ich (wir haben uns in einem Fanchat kennengelernt) haben es gebastelt, bevor wir zu einer Fernsehshow gefahren sind, in der Daniel mitgewirkt hat. "Deine Buntheit lässt auch uns bunter denken! Danke Daniel!". Wir waren damals 14. Jahrelang habe ich mich für den Spruch und auch für das Fan-sein geschämt, heute, mit 29, steh ich voll dahinter und bin stolz drauf. Wir haben damals den Nagel auf den Kopf getroffen!
Ich bin damals, zu DSDS-Zeiten vom Kind zur Jugendlichen geworden und hatte die beste Zeit. Konzerte, Auftritte, Stammtische, meine Mama hat mich durch die Gegend gefahren und das gerne, weil sie gemerkt hat, wie gut mir das tut. Daniel hat mir beigebracht, dass man irgendwie alles sein darf. Bunt, laut, anders, man darf sich anziehen und schminken wie man möchte, sagen was man denkt, Gefühle zeigen und muss sich für nichts und niemanden verbiegen. Das war und ist so wertvoll! Ich wünsche jedem heranwachsenden Menschen seinen persönlichen "Daniel"

Ich hätte nie gedacht, dass es mal so zu Ende geht.. die letzten Jahre habe ich nicht mehr verfolgt, was Daniel so macht. Meine Eltern haben mir von einem Talkshow-auftritt erzählt und später von Let's dance. Vielleicht wollte ich mich von meinem damaligen ich ein bisschen abgrenzen, ich habe mich einfach mit anderen Dingen/Leuten beschäftigt. Aber ich habe immer gerne an die Zeit zurückgedacht und manchmal habe ich mir vorgestellt, ich würde ihn irgendwann mal irgendwo im Zug oder in München oder sonst wo treffen und einfach ansprechen. (Von Mallorca wusste ich auch nichts) Vielleicht mal danke sagen, falls es passt.
Das geht jetzt nicht mehr.
Aber vielleicht hat er damals ja mal einen kurzen Blick auf das Plakat erhascht..



Ich kann mich nicht so schön ausdrücken wie so viele von euch, zudem fehlen mir echt noch die Worte und der Mut, zu begreifen, dass alles leider kein schlimmer Traum war.
Die Hälfte seines jungen Lebens habe ich Daniel quasi begleiten dürfen; diese Lücke wird nie wieder jemand füllen können. Und es ist schon eine gewaltige Lücke...

Es bleiben die schönen Erinnerungen an besondere Momente, die einem niemand nehmen kann, auch, wenn sie mir derzeit wie ein mehr als schwacher Trost vorkommen.

Daniel, ich werde dich nie vergessen



Mein persönlicher Nachruf, Erinnerungen... Und ein Lied für Dich...
Lieber Daniel,
die ganzen letzten Tage waren traurige Tage, seit dem Tag, an dem ich erfuhr, dass Du Dich vom Schiff gestürzt hast sind mir oft die Tränen gekommen, weil da plötzlich so viele Erinnerungen waren. Die ganzen letzten Tage hab ich versucht meine Gedanken irgendwie in Worte zu fassen, aufzuschreiben was für Erinnerungen ich an Dich habe...

Viele viele Jahre ist es her... 2003... DSDS und ich fand Dich sofort toll. So ein aussergewöhnlicher vor Energie sprühender Junge damals... Es war nicht sehr schwer Dein Fan zu werden. *herz* Ich hab Dich auf einem Stück Deiner Karriere begleitet, Konzerte von Dir besucht und nach und nach kannte man sich, man führte nette Gespräche, auch welche mit Tiefgang. Über das Leben, die Menschen, wie es ist wenn man verspottet und gemobbt wird. Doch Du hattest immer dieses Glänzen in den Augen was ich an Dir besonders mochte. Was hab ich mich gefreut als ich damals zu Weihnachten ganz unerwartet eine Weihnachts-SMS von Dir bekam! Was für ein schöner Tag es war, als ich Dich damals nach Deinem Unfall zuhause besucht habe. Wie spassig der Abend damals in Düsseldorf als Dir meine rosa Mütze so gefallen hat und ich sie Dir fast geschenkt hätte. :-)

Von diesem Abend gibt es sogar ein Erinnerungsfoto, leider das einzige, was ich je mit Dir machte, weil es mir immer wichtiger war mit Dir zu plaudern als Fotos mit oder von Dir zu schießen. Jahrelang war das Foto in einem besonderen Rahmen, der mir leider jedoch vor ein paar Monaten kaputt gegangen ist. Ich hab das Foto rausgenommen und es "gut weggelegt", um es bald in einen neuen Rahmen zu geben. Ich hab es in den letzten Tagen gesucht aber bisher nicht wiedergefunden. Gern würde ich es jetzt noch einmal ansehen, den Jungen, der Du damals warst, mit den glänzenden und fröhlichen Augen. Ich hab Dich immer sehr bewundert, weil Du zu Dir gestanden hast, Dich immer durchgekämpft hast, weil Du stets so unglaublich mutig warst und oft über Dich hinausgewachsen bist.

Man verlor sich aus den Augen, vieles andere wurde wichtig und trat in den Vordergrund. Unser Kontakt brach mit der Zeit auch ab, doch ich hab immer mal wieder geschaut was der Daniel denn grad so macht und hab mich mit Dir gefreut, wenn Du Erfolge verzeichnen konntest, hab Dich erwachsen werden gesehen aus der Ferne, irgendwann warst Du ein erwachsener Mann, mir schien Du warst angekommen im Leben, erfolgreich, scheinbar privat glücklich. Oft dachte ich noch: Mensch, wenn der Daniel nochmal in der Nähe ist muss ich doch nochmal hingehen. Das letzte Mal als ich das dachte war als ich hörte, dass Du an der Schauspielschule warst. Ich dachte mir: Mensch, wenn er mal ein Theaterstück spielt und es passt gerade dann seh ich mir das an. Dazu wird es nun nie mehr kommen.

Daniel, die Welt ist ein ganzes Stück leiser geworden ohne Dich und ich kann es immer noch nicht richtig glauben, dass Du einfach nicht mehr da bist. *heul* Was auch immer geschehen ist, ich hoffe, dass Deine Seele nun den Frieden gefunden hat, nachdem Du scheinbar immer suchtest. Und irgendwie hoff ich, dass Du da oben auf ner bunten Wolke sitzt und das strahlende Lächeln lächelst, das ich immer an Dir so gern hatte. Und dass Du mir vielleicht mal zuwinkst wenn Du Dich noch an mich erinnerst. Ich werde Dich nie vergessen.



Bin nicht so gut in langen Texten schreiben, aber ich will trotzdem kurz meine Gedanken fassen:

Daniel, für einige Jahre meines jungen Lebens wars du fester Bestandteil. Meine Familie und ich haben oft weite Wege zurückgelegt, nur um bei dir und auf deinen Konzerten zu sein.
Auch wenns finanziell nie so rund lief und das Auto nicht mit machen wollte, sehen wollte ich dich trotzdem.

Deine Musik war mein Kindheitsbegleiter(von der DSDS Zeit bis weithinaus), aber auch jetzt lässt mich deine Musik nicht los.

Ja, eine lange Zeit lang hab ich mich nicht mehr für dich interessiert(Im Jugendalter ändern sich eben oft Geschmäcker), aber dass kann ich leider nicht mehr ändern.
Jetzt kann ich einfach nur noch über die Zeit sagen: Ich bereue es, dich einfach weggeworfen zu haben.

Der schönste Moment mit dir war damals in Nürnberg(weiß nicht mehr genau was das für ein Event war), aber ich hatte die Gelegenheit, ein Foto mit dir zu machen und kurz mit dir zu reden.
Für diesen Moment war mir es sogar egal, dass wir 2 Stunden anstehen mussten.

Und jetzt... Ich kanns immer noch nicht wirklich glauben, dass du von uns gegangen bist. Ich geh vielleicht anders mit solchen Themen um, aber tief im Inneren nimmt mich sowas schon stark mit.
Ich hoffe, da wo du jetzt bist, ist es schön und du findest die Ruhe und den Frieden, den du dir verdient hast...



Tot ist überhaupt nichts:
Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
Ich bin ich, und ihr seid ihr.
Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
nur weil ich aus dem Blick bin?
Was auch immer wir füreinander waren,
sind wir auch jetzt noch.
Spielt, lächelt, denkt an mich.
Leben bedeutet auch jetzt all das,
was es auch sonst bedeutet hat.
Es hat sich nichts verändert,
ich warte auf euch,
irgendwo
sehr nah bei euch.
Alles ist gut.

Annette von Droste-Hülshoff



Hallo Daniel
falls du da oben Wlan hast, kannst du ja hier lesen.

Es soll ja da nicht schlecht sein wie man so hört.
Also lass es Dir gutgehen. Such eine schöne Wolke, schnapp dir ne Harfe und spiel.
Schick uns dann ein File. Das Forum wird sich freuen.

Wir sehen uns ja dann so in ein paar Jahren.

Gruß vom Blauen Planet



Ich habe zwischendurch gedacht
vielleicht wollte es das Schicksal auch so,
dass es kein Endgültig gibt,
dass immer noch ein kleines wenig Hoffnung in einer kleinen Ecke des Herzens bleiben kann.
An einem Grab erkennt man die Realität, die Endgültigkeit.
Ich habe vor kurzem erst an einem Grab richtig weinen können, als My Way gespielt wurde.
Vorher war das für mich unbegreiflich, so plötzlich geschehen.
Es kann nicht sein, dass der Mensch plötzlich nicht mehr da ist.
Da waren aber Zeugen dabei, da war ein Arzt da, der nicht mehr helfen konnte. .

Ich glaube ich kann My Way, was ich soooo oft von Daniel erlebt habe, in unterschiedlichsten Interpretationen
nie wieder mit ruhigem Herzen, mit trockenen Augen, hören.

Immer werden zwei Menschen aus meinem Herzen sämtliche Gedanken in dem Moment einnehmen.



Meine schöne Errinnerung an Daniel Kaiser- Küblböck
Lieber Daniel

Die Konzerten waren immer sehr schön und herzlich, man könnte sehen wie Du. in Herzen hinein fühlst bei deinem Songs singst. Man könnte spüren wie Du in deine Songs hinein lebst mit vollen Herzen dabei bist und uns begeistern und Emotional mit erleben dürfen. Es war immer sehr Hamonisch bei dir manchmal auch nicht wie Du halt drauf warst, Du hast schon blöd dageredet auch so ist nicht, Du hast schon ausgeteilt auch aber wenn man dir was sagt hängt dein Bleschen runter. Man fühlte sich bei dir wohl und Daheim das war unsere zweite zuhause. Für Konzerte zu Konzerte fuhren wir um dich zu sehen und erleben für Städte zu Städte Monate, Jahre lang mit Zug oder Auto oder Bus.
Wir fragten uns vordem Konzerten wie wird Daniel drauf sein, wie wird Konzert werden. Das waren immer so unsere Fragen, untereinander erzählen wir Highlinghts von Vergangenheit Konzerten im Zug oder vor der Halle, bei dir ging es auch so richtig ab. Du bist Humorvoller Daniel der immer Späße auf Lager hatte, man konnte mit Daniel auch lachen es gab auch ernsten Daniel. *handauf* Oja das waren noch schöne Zeiten.
Daniel, wo du auch immer bist, du bist ein Fastastischer, Sympatischer und liebenswerter Mensch geh mit Frieden

Danke für die schöne Konzerten die wir erleben dürfen!!!

Du wirst immer in unseren Herzen sein!!!

Wir werden immer an Dich denken.

Deine Treue Fan Melanie



Lieber Daniel,

heute wäre dein 16. Bühnenjubiläum gewesen - eigentlich ein Tag, den wir hätten feiern müssen. Stattdessen sind nun vier Wochen seit deinem Verschwinden vergangen und wir schwelgen immer noch geschockt und tieftraurig in Erinnerungen an dich...

Leider lässt sich nichts mehr rückgängig machen, wir werden auch nie Antworten bekommen, was dich zuletzt sogar bis in den Tod, in die Kälte des Atlantiks, getrieben hat.
Auch die Ungewissheit, was die letzten Wochen/Tage in deinem Kopf vorging, wir werden es nie erfahren und all das macht es fast unmöglich, all das zu begreifen und vor allem zu verarbeiten.

Weißt du noch, du hast immer gesagt, du wirst ewig auf der Bühne stehen. Und hast bei dem Gedanken daran gelacht, wenn du so alt gebrechlich bist, dass du mit dem Rollstuhl auf deine geliebte Bühne gefahren werden musst, weil es dann anders nicht mehr geht.
Und wirklich, ich bin mir sicher, du hättest das gemacht.

Für dich sind wir kreuz und quer durch Deutschland gereist, haben Orte kennengelernt, die wir sonst niemals besucht hätten. Es war nicht immer leicht, nein.. oft war es ein mühsamer und steiniger Weg, den wir zusammen mit dir gegangen sind. Aber ich bin mir sicher, dass genau das uns zusammengehalten hat.

Wir sind buchstäblich durch gute und schlechte Zeiten zusammen gegangen. Und wenn auch die ganze Welt gegen uns war.

Ich vermisse die Gespräche mit dir und wie du jeden einfach begeistern konntest. Deinen Humor und dein ansteckendes Lachen, aus dem du manchmal nicht mehr herausgekommen bist. Ich vermisse deine Stimme zu hören und deinen Erzählungen zu lauschen. Deine ehrliche, manchmal auch nachdenkliche und melancholische Art. Und so vieles mehr, was dich ausgemacht hat.

Ich bin froh, dass ich dich kennenlernen durfte, genau so, wie du wirklich bist. Nicht nur irgendeine Erscheinung im Rampenlicht. Du warst unbeschreiblich... ein Mensch, für den es kaum die richtigen Worte gibt. Soll ich dich wundervoll und liebenswürdig nennen? Ja, ich glaube, das passt einfach.

Machs gut, Daniel. Ich werde dich ewig im Herzen tragen



Daniel weiß nicht was ich schreiben soll. Ich weiß nur das du mir sehr fehltst.

Du bleibst für immer in mein Herzen.



Ich war gestern in Nürnberg und als ich am Kino vorbei ging kamen die Erinnerungen hoch.DVD Premiere buchvostellung und Daniels Geburtstag im kino.man denkt in dem Moment an die Zeiten die man nie vergisst.immer wenn ein tag kommt wo man Daniel sah denkt man daran was man alles erlebt hat.ich habe ihn seit 16 Jahren begleitet habe mich nie abbringen lassen stand immer hinter dem was er gemacht hat er gab mir seine positive Energie die ich bis heute in mir trage.ich bin froh das ich nie aufgegeben habe ein Fan von einem Menschen zu sein der einfach was besonderes ist.



Lange habe ich mir überlegt, ob ich hier was schreiben soll, irgendwie fehlen mir immer noch die Worte.
Aber gut...kürzlich hatten wir ein Stammtischtreffen in Freising.

Einen Stammtisch voller Traurigkeit, voller Fragezeichen. Immer wieder WARUM, WARUM.
Aber auch ein Stammtisch voller Erinnerungen, Erinnerungen an die manchmal turbulenten Fahrten zu den Konzerten, an die wunderbaren Konzerte von Daniel. Und an die Menschen die wir kennenlernen durften.
Erinnerungen an einen lebenslustigen Daniel , der oft noch zu einem Gespräch zu seinen Bayern kam, dort die Schalter umlegte und in seinem liebenswerten Dialekt mit uns scherzte, lachte und rumalberte.
Auch, dass wir unsere Freundschaft ohne Daniel nicht hätten.
Wo immer du jetzt bist lieber Daniel, hinterm Horizont, auf einem Stern in der unendlichen Weite des Universums, oder in einer anderen Welt. Ich hoffe, dann in einer Welt voller Liebe, ohne Hass, Häme und Vorurteile.
Also lieber Daniel, Pfuidi und machs guad.

Zum Abschluss unseres Stammtisches waren wir noch im Dom zu Freising, haben gebetet und jeder von uns hat ein Kerzerl für Daniel angezündet.

Die hier vom Stammtisch werden uns weiter treffen und zu gegebener Zeit auch wieder auf Reisen gehen, leider dann ohne den krönenden Konzertabschluss.



Daniel. Du großer kleiner Mann. Hast deine Worte in die Welt getragen: geprochen, gesungen, getanzt.
Du hast Menschen bewegt, wie kaum ein anderer. Immer im Guten, manchmal mit Folgen. Warst so gerne der Dirigent auf deiner Bühne - bis die Menschen vor dir strahlten und tanzten, ganz mit dir im Einklang. Du im unglaublichen Spiel mit deinem Publikum. Konntest Herzen füllen mit Spaß und Freude.
Hast so manches gewagt und viel Neues probiert. Viele Wege ... so weit es ging.

Deine Lieder noch im Raum, hast du doch geschwiegen, viel mehr, als gut war. Wurdest vielleicht auch einfach nicht richtig gehört - wer kann das noch sagen?
Manche Türen bleiben verschlossen, manche Wege sind nicht unsere.
Dein Vorhang fiel, deine Bühne bleibt leer. Du bist gegangen.

Wenn ein Mensch uns verlässt, dann suchen wir noch lange. Wollen nicht glauben, können nicht verstehen. Und keiner weiß wirklich, "warum".

Doch wenn's auch nur ein kleiner Trost ist: du bist noch lange nicht fort! Vieles von dir ist immer noch hier: deine Stimme, deine Bilder, deine Musik, dein Lachen ... und so viele Erinnerungen. Das alles bleibt, nimmt niemand mehr! So lange, wie es Menschen gibt, die dich hören und sehen mögen - so lange lebt auch ein Teil von dir weiter. Wo immer du auch jetzt bist.
Und wer weiß, vielleicht sieht und hört deine Seele jetzt gerade zu. Heimlich dirigierend und im Spiel mit denen, die dich weiter in ihren Herzen tragen.



Ich war eine der Faniels der ersten Stunden, nicht immer extrem, aber jedenfalls immer ganz dabei. Ich habe mich dann eine ganze Weile entfernt. Vom Forum, von Daniel, der Fangemeinde.

Plötzlich kam Daniels "Abtauchen".
Nach dem ersten "das kann doch nicht sein" (vom Gefühl her so wie als damals die Twintowers in New York eingestürzt sind), sehr schnell ein unangenehmes Gefühl in Richtung Verdacht auf Psychose, Wahn, von "das war's für ihn".

Dass ich recht haben sollte, mei - wer hätte es nicht ahnen können, der entweder schon mal so einen Film geschoben hat oder Daniels Vorgeschichte kennt.
Dass es soweit kam, dass niemand ihn vor sich selbst schützen konnte, er buchstäblich keinen Halt mehr hatte; wie tragisch ist das und wie ohnmächtig fühlt man sich.
Dafür gibt es keine Worte, die Bestürzung ist grenzenlos.
Ich musste auch erst mal über Tage, Wochen mich sammeln und nach Fassung ringen.

So viele Jahre zwischen 2003 und jetzt liegen, emotional ist sofort alles wieder da gewesen.

Die Frage nach dem Warum ist relativ uninteressant.
Was machen wir jetzt mit den Tatsachen?
Mit der Erinnerung?
Den Gefühlen?



Ich hatte heute Nacht einen so komischen Traum.. ich war auf einem Konzert von Daniel, aber irgendwie in der Vergangenheit... es waren einige Leute da, aus meiner Vergangenheit, nicht nur Danielfans, sondern auch alte Freunde, die ich schon seit der Schulzeit nicht mehr gesehen habe.
Wir saßen vorne in einer der ersten Reihen und es hat sich so glücklich angefühlt als Daniel auf einmal auf die Bühne kam. Er sah nicht aus wie heute, also ich mein wie zuletzt, sondern eher so wie 2004.. er hat gestrahlt und gesungen. Dann plötzlich war er weg, und statt ihm waren auf einmal ganz viele Daniel Imitatoren auf der Bühne, einer nach dem anderen. Das war so freaky. Ich hab dann im Traum schon realisiert, dass Daniel ja auch gar nicht da sein kann, weil er ja tot ist. Und dann bin ich mit Herzrasen wachgeworden.. *heul*

Irgendwie glaube ich dass ich das für mich alles immer noch nicht wirklich realisiert habe... als das vor ein paar Monaten passiert ist, bin ich wenige Tage danach in den Urlaub gefahren und da mein Jahr ohnehin schon durch Krankheiten und Todesfälle in meiner Familie und Freundeskreis geprägt war, war auch alles was ich in dem Moment wollte, einfach verdrängen... Daniel hab ich zwar wahrgenommen, aber ich hab es direkt in meinem Kopf zur Seite gepackt weil ich das grad nicht auch noch aushalten wollte..

Als ich dann aber an dem einen Tag vor dem Meer mit seinen großen Wellen stand, ist das dann auf einmal aus mir rausgebrochen und ich hab bestimmt ne halbe Stunde einfach nur geflennt.. ganz alleine... und hab mich so irgendwie von Daniel "verabschiedet".. dann war es lange Zeit für mich gut. Was heisst gut, es war wieder der Verdrängmodus an.

Aber heute ist irgendwie seit langem wieder so ein Tag, wo ich absolut nicht damit klarkomme. Es ist so unvorstellbar alles, das kann gar nicht in den Kopf. Und bis zum Herz kommts sowieso nicht, das kann das schon gar nicht begreifen.
Dann denk ich mir wieder, hey, würde Daniel jetzt um dich weinen? Es ist doch Irrsinn, wegen ihm zu weinen. Du bist erwachsen, reiss dich zusammen!

Aber irgendwie ist man ja doch zusammen erwachsen geworden und hat viel miteinander erlebt, selbst wenn man für ihn auch irgendwie nur einer von vielen Menschen war, dem
er begegnet ist..

Es ist ziemlich genau 15 Jahre her, als ich ihn das erste Mal getroffen habe... ich weiss noch genau, wie er an dem Tag wie so ein Flummi hinter der Bühne rumgesprungen ist und ich weiss auch noch wie freundlich und herzlich ermir beide Male, wo ich kurz mit ihm reden konnte, gegenüber getreten ist. Er hat so gut gerochen, und einen Make up Fleck auf meiner Jacke hinterlassen.

Und ich weiss auch noch wie wahnsinnig viel mir das damals bedeutete.. das war die Zeit, in der ich die schlimmsten Panikattacken und Depressionen hatte, Tabletten dagegen nehmen musste, und vor allem auf der Welt Angst hatte... ich weiss noch dass ich mich über mich selbst wunderte wie cool ich Daniel gegenüber treten konnte, und auf dem Flur noch mit ihm gescherzt habe.. Ich werde dieses erste Treffen niemals vergessen und auch nicht, dass Daniel damals nach dem Dschungel anscheinend wollte, dass ich zu so ner Show nach Köln komme, aber leider hab ich es damals verneint.. aber wenn das stimmte, was mir damals erzählt wurde, fand er mich nicht abrgundtief scheisse. (was ich wiederum die letzten Jahre leider immer wieder dachte, was mich sehr verunsicherte...

Dabei hatte er so einen großen Platz in meinem Herzen, all die Jahre.. und ich bin auch immer noch der Meinung, dass wir uns in so vielen Dingen soähnlich waren. Und je mehr ich über ihn erfahre und reflektiere, ist es erschreckend wie ähnlich wir uns waren. Und komischerweise bin ich mir gerade deswegen auch ziemlich sicher, dass die Freundschaft, die man sich vielleicht anfangs auf eine unrealistische Art und Weise immer erhoffte, wahrscheinlich nicht funktioniert hätte.
Aber er hat mir so viel Kraft gegeben, gerade in der Anfangszeit, er hat mich damals aus so einem tiefen Loch geholt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen, und es macht mich so wahnsinnig traurig, dass IHM anscheinend niemand diese Kraft geben konnte.

Ich hab nie verstanden wieso es so viele Menschen gab, die ihn so übel beschimpften, bewerteten, lächerlich machten. Ich hab es wirklich nie verstanden.
Selten hab ich einen Menschen erlebt, der so fleissig war, der so hart gekämpft hat, obwohl er so viel Gegenwind bekommen hat.. Ich war immer so stolz auf ihn.
Bin so traurig dass ich ihm das nie so gesagt habe... geschrieben ja, vielleicht, aber nie gesagt.

Leider hab ich ihn auch eine zeitlang immer wieder mal im Forum kritisiert, und wenn er das gelesen hat, war er bestimmt verletzt.. darüber hab ich mir damals gar nicht so viele Gedanken gemacht.. auch als ich mit Betti immer wieder darüber scherzte, dass das jeweils nächst anstehende Konzert mein letztes sein würde. (letztendlich waren es glaub ich so um die 25..)

Wenn er gewusst hätte, wie lieb ich ihn hatte ohne es mir eingestehen zu wollen. Ich weiss nicht inwieweit er sich Gedanken um die Fans gemacht hat, aber er wirkt auf mich schon als hätte er sich viele Gedanken gemacht.

Meine letzte Begegnung mit ihm war 2014 in Nürnberg. Ich bat ihn um ein Foto gemeinsam mit einer Freundin, aber er wies mich ab... er wirkte meilenweit entfernt in diesem Moment und ich beschloss wieder, einen Haken an Daniel zu machen. Danach habe ich mich auch lange Zeit nicht mehr mit ihm beschäftigt.

Als ich ihm dieses Jahr hier zum Geburtstag gratulierte hatte ich ein ganz komisches Gefühl, ein richtiges Bedürfnis mit ihm Kontakt aufzunehmen und für ihn
irgendwie da zu sein. Aber da das nicht möglich war, hab ich die mulmigen Gefühle verdrängt.

Letztendlich war er ja kein Freund oder Bekannter, aber trotzdem war er ein großer Teil unseres Lebens und ich hoffe und wünsche mir so sehr, dass er die Freude und Liebe gespürt hat, die er von uns allen bekommen hat.

Ich werde die Zeit mit dir niemals vergessen, Daniel... du warst nicht nur irgendwer für mich, oder für uns, sonst wären wir niemals so lange dabei gewesen.

Ich hab dich wahnsinnig lieb gehabt, dich so sehr geschätzt und bewundert. Wünschte wir hätten uns besser kennengelernt.
Werde dich so lebensfroh in Erinnerung behalten wie du warst, mit deinem süßen Lächeln, deinem Schalk im Nacken, deiner berührenden Stimme, und versuchen, mich in Zukunft wenigstens auch mit einem lachenden Auge an dich zu erinnern. Auch wenn das andere bitterlich um dich weint.



Ich glaube beim Konzert in Nürnberg 2014 hatte Daniel sinngemäß gesagt, "Wenn ich mal nicht mehr bin, dann müsst ihr erzählen wie ich wirklich war."
Ich schaute mich um und dachte, "Na ja, ich und viele von uns werden da wohl nicht mehr da sein um irgendwas erzählen zu können. Aber es gibt ja immer noch ein paar "junge Fans" die dann berichten können"
Nie hätte ich gedacht, dass es so anders kommt.
Was mich am meisten fertig macht ist, das er nun nicht mehr die Chance hat die Menschen von seinem Talent zu überzeugen.
In ihm steckt so viel als Sänger, Entertainer, Schauspieler das er zu geben hat. Und wie habe ich es ihm gewünscht, dass er die Anerkennung findet.
Schon bei DSDS waren so wundervolle Töne zu hören, die erahnen ließen was in ihm steckt. Sein großes Talent Menschen zu erreichen und das Herz zu berühren. Und wie er da auf der Bühne stand, man hätte ich einfach in den Arm nehmen, und auch beschützen, wollen.
Ich liebte die kleinen TV-Beiträge mit Daniel. Ich hätte in seinem Gesicht versinken können. So ausdrucksstark, so viele Facetten. Ohne Schauspielausbildung konnte er einen in seine Welt mit nehmen.
Und seine Konzerte, was war das immer für ein Erlebnis. Jedes Konzert anders, einzigartig. Eine Konzertkarte in meinem Schrank zu haben war lange Zeit etwas an dem ich Halt gefunden, und auf das ich mich gefreut habe.
Durch ihn habe ich liebe Freunde gefunden und hier im Forum eine virtuelle Heimat für meine Gedanken rund um Daniel gefunden.
Die vielen Beiträge hier, auch von Fans die schon lange nicht mehr zu lesen waren, lassen spüren was Daniel für uns ist.
Wusste Daniel was er uns allen bedeutet?



DANIEL ZUM ABSCHIED

Wenn Dir jemand erzählt,
dass die Seele mit dem Körper
zusammen vergeht
und dass das, was einmal tot ist,
niemals wiederkommt,
so sage ihm: Die Blume geht zugrunde,
aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns,
geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.

(Khalil Gibran)



Lieber Daniel!

„Man muss genießen, was einem Freude macht, weil es morgen vorbei sein kann“, schrieb ich im Februar 2004 in mein Tagebuch, nachdem du den schweren Autounfall überlebt hattest.
Danach fuhr ich nach Prüm, zu den Kinopremieren, zu Teenage Tears in den Fernsehgarten und Ende 2004 schließlich nach Luxembourg – ein Abend, der viel für mich veränderte.
Ich erinnere mich, dass meine Haare danach nach Rauch rochen, aber ich wusch sie 2 Tage nicht, weil ich die Erinnerung an den Abend nicht wegwaschen wollte.
Es war mein schönstes Konzert, denke ich. Und nie hat ein Künstler ein ähnliches Gefühl bei mir erzeugen können. Ich habs versucht, war auf sehr vielen Konzerten... etwas Vergleichbares hab ich nie irgendwo gefunden.

Küblböckfan zu sein war nicht cool, das merkte ich schnell. Aber du hast mir so viel gegeben, dass es mir egal war.

Ich hab durch dich viele Erfahrungen gemacht, die ich nicht missen möchte.
Hab mich Sachen getraut, die ich mir selbst nie zugetraut hätte.

Zusammen sind wir nach und nach erwachsener geworden.

Zu dem Zeitpunkt, als ich mein Studium begann und auszog, stecktest du mitten in einem Imagewandel zum erfolgreichen Geschäftsmann, mit Solarenergie und Künstleragentur. Obwohl du viel Anerkennung erhalten hast, tat es mir ein bisschen weh. Für mich war es, als würdest du manchmal alles leugnen, was deinen Zauber (anfangs) für mich ausgemacht hat und was mich so faszinierte – deinen Mut zum Anderssein. Aber gleichzeitig konnte ich dich so gut verstehen... deine Suche nach Respekt und Anerkennung, deine Sehnsucht nach Lob und nach ein bisschen Normalität. Nach Nicht-Auffallen, Nicht-Aus-Der-Masse-Herausstechen.
Ich kenne niemand sonst, der solchen Anfeindungen ausgesetzt war wie du, der so durch die Presse gezogen wurde, über den so viele Comedians ihre Witze gerissen haben, so viele Menschen gelacht und gespottet haben.
Und du warst nach außen hin so stark. Obwohl es sicher nicht einfach war, hast du es geschafft zu lächeln und zu sagen „wissen Sie, das macht mich alles stärker“.

Ich fragte mich oft, ob du weißt, wer du bist, wohin du willst, ob du dir selbst treu bleiben kannst, in diesem ganzen Durcheinander.

Mit meinem Studium begann für mich eine Zeit voller Stress und sehr wenig Geld – deine Dinnerkonzerte konnte ich mir nicht leisten. Ich verlor etwas den Anschluss.
Es wurde schwieriger an Musik zu kommen und auch Infos und Berichte erreichten die Foren oft nicht mehr. Längst hatten sich Fans zu Grüppchen zusammengefunden und teilten ihre Erlebnisse in privateren Bereichen.
Ich gewann etwas Abstand und glaubte, dass mir das auch gut tat. Ein wenig mehr Leben in der Realität, statt in der Danielwelt.

Trotzdem zog es mich immer wieder zurück.
2016 war der Sog so stark, dass ich mich überwand und eine Karte für Frankfurt bestellte, nachdem ich mir ein Konzert in der Nähe gewünscht hatte und nur wenig später erhört wurde!
Es sollte so sein - also fuhr ich mit sehr gemischten Gefühlen nach Frankfurt. Dich nach 8 Jahren wieder zu sehen war seltsam. So viel hatte sich verändert, aber es dauerte nicht lange und du hattest mich wieder.

Ich weiß nicht, warum ich mir danach mit aller Macht einredete, dies sei mein „Abschied“ gewesen.
Vielleicht war ich etwas überrollt von den Emotionen, die du nach so vielen Jahren wieder bei mir ausgelöst hast. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich weiß nicht, warum ich mir einredete, die Zeit mit dir sei doch längst vorbei und abgeschlossen für mich. Warum ich nicht einfach Tickets für die Konzerte der letzten zwei Jahre bestellte und hinfuhr.
Ich hatte wohl vergessen, was du mich gelehrt hattest – dass morgen alles anders sein kann...

Heute weiß ich, dass sich eines nicht verändert hat: Dass der Sog noch immer da ist.
Ich kann Tage oder Wochen nicht an dich denken – dann begegnet mir ein Erinnerungsfetzen und zieht mich zurück, weckt Emotionen, bringt mich manchmal zum Weinen, aber oft auch zum Lachen. *herz*

Du warst so vieles.
Verletzlich und sensibel. Stark. Selbstbewusst und voller Selbstzweifel. Authentisch und doch manchmal aufgesetzt. Viel zu kritisch mit dir. Hart getroffen von der Kritik anderer. Nachdenklich und still. Laut, voller Humor und Lebensfreude.
Du hast dich immer neu erfunden; hast so viele Masken getragen. Warst auf der Suche... auf dem Weg zu dir.

Was du für mich warst, wird nie mehr jemand anderes für mich sein. Und ich danke dir für alles.



Da mir nun die Zeit in der Danielwelt davon läuft möchte ich noch ein paar liebe Worte an Daniel richten: Lieber Daniel, als ich dich zum ersten mal sah war ich ganz perplex. Ich wusste nicht so recht was ich von dir halten sollte, auf jeden Fall liest du mich schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr los.
Deine ganze Erscheinung war so komplett anders wie alle anderen. Wie kein anderer stachst du aus der breiten Masse heraus. Ich verfolgte dein weiterkommen bei DSDS und war so froh dass du in die Mottoshows gekommen warst. Dort fieberte ich Sendung für Sendung mit dir mit. Ich unterstützte dich mit meinem Voting.
Immer zwischen hoffen und bangen. Deine Auftritte waren immer der Höhepunkt bei DSDS. Mögen irgendwelche anderen Leute auch über dich gemeckert haben du könnest nicht singen. Das war mir Egal, ich mochte deine Stimme von Anfang an. Als du ausgeschieden warst, war es für mich ein Trost als Dieter Bohlen sagte dass ihr alle 3 einen Plattenvertrag bekommt. Es folgten deine erste Single und dein erstes Album, beide mochte ich sehr. Mit deinen ersten beiden Lieder und deinem erstes Album stürmtest du die Charts. Es folgten noch viele weiterer Alben und Lieder von dir, ich könnte keines nennen was mir nicht gefiel. Du nahmst uns mit durch viele Genre und schafftest es immer wieder den Liedern so fest deinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Ob Pop, Jazz, Blues, Rock, Country,Disco, Latin und Pop Dance du machtest jedes Genre zu deinem Genre. Besonders gut gefielen mir deine vielen deutschen Lieder. Zuletzt hattest du ja sogar ein paar Schlagerhits von Früher gesungen. Ich hätte es sehr spannend gefunden wie du modernen Schlager interpretiert hättest. Ja, es war wirklich so dass ich durch dich auch Genres gut fand, mit denen man vorher nicht viel anfangen konnte. Einfach weil ich dich mag, und dass was du aus den vielen Musikrichtungen gemacht hast. Leider war dein Weg auch von Leuten gesäumt die dir nicht gut gesinnt waren. Der Hass dieser Antis schweißte mich aber nur noch viel fester an dich. Und wie haben wir gekämpft, wie viele Sender haben wir angerufen, angeschrieben, sie mögen doch deine Lieder spielen. Wir haben gevotet was das Zeug hielt, wenn ein Sender mal einen deiner Titel in den Hörercharts hatte. Ständig haben wir versucht uns dich in diversen Wunschsendungen zu wünschen. Ich habe ich mir deine CDs mehrfach gekauft, damit es in den Charts schön weit nach oben geht. Ich habe das alles gemacht weil ich der festen Überzeugung war dass du es wert bist. Du warst durch deine Art einfach so erfrischend anders, dass man dich einfach mögen musste.
Ich war auch manchmal anderer Meinung als du, aber das änderte nichts an meiner Wertschätzung für dich. Der Weg den ich mit dir gegangen bin führte über viele Musikgenres über Talk Shows bis hin zu deiner Schauspielausbildung. Wie gerne hätte ich dich als Schauspieler im TV oder Kino gesehen, leider sollte es dazu nicht mehr kommen.
Ich hatte mir immer gewünscht mal ein paar Worte mit dir zu wechseln oder ein bild mit dir zu machen. Dafür ist es jetzt wohl zu spät.
Obwohl ich mir eine ganz kleine Hoffnung dass du vielleicht noch irgendwo lebst, bewahren möchte, gehe ich nun schmerzlich davon aus dass du nicht mehr unter uns weilst.
Ich bin aber sicher dass wir uns alle irgendwann wieder sehen. Du wirst mit deiner tollen Art, deiner einzigartigen Musik und deinen schönen Konzerten immer einen Platz in meinen Erinnerungen haben. Ich werde dich nie vergessen.

Machs gut, lieber Daniel.