Startseite | Gedanken-Worte-Erinnerungen | Daniel in der Löwengrube | DW-Homepages | Daniel-Foren | Danksagung | Datenschutz | Impressum   

Danielwelt Archiv

Übersicht Heute vor... Konzerterinnerungen "Kultiges" "Daniels Welt" Fanart Weihnachtszeit Gesichter einer Karriere
"DSDS" Deutschland Tour Dankeschön-Tour 2003 Sommer-Open-Airs 2003 Positive-Energie-Tour 2003 Konzerte 2004 Unplugged-Konzerte 2005 Daniable-Tour 2005 Open Air 2005 "Ich hass mich" - Tour 2005/6 Open Air 2006 Unplugged-Konzerte 2006 Jazz- Konzerte 2006/7 "Back to the Roots" 2007/8 "Jazz meets Blues" 2008/9 "Jazz trifft Discofever" 2009/10 "English Off" Konzerte 2010 "Schrebergarten" 2010/11 "El tiempo" 2011/12 "Diez años Kúblbóck" 2012/13 „DIE KÜBLBÖCK-SHOW“ 2013/14 "Jesus is my Lover" 2015 "Ganz in Weiß" 2016/17 Specials

03.11.12 Berlin, Tempodrom

"Ich komme wieder - immer wieder..." Diez años Kúblbóck"-Konzert in Berlin
Manche Dinge sollten einfach für die Ewigkeit festgehalten werden. Dazu gehört definitiv auch das Konzertprogramm "Diez años Kúblbóck - Ich versteh' nur Spanisch". Und genau das wurde am 03.11.2012 in Berlin gemacht. Daniel ließ das zweite Konzert seiner Tour für eine Live-DVD aufzeichnen.
Fast stockdunkel wurde es in der kleinen Arena des Tempodroms, als dort gegen 20.15 Uhr die Lichter ausgeschaltet wurden. Kameramänner hatten ihre Plätze bezogen, erster Beifall erklang und die Zuschauer blickten gespannt, voller Vorfreude in Richtung Bühne. Schemenhaft war dort zu erkennen, wie sich die Musiker im Dunklen den Weg zu ihren Instrumenten und Mikrofonen bahnten. Schließlich gingen die Scheinwerfer an und unter scheinbar nicht endendem Applaus, begrüßte ein strahlender Daniel Küblböck sein Publikum.
"Solo tú", der fröhliche und beschwingte Eröffnungssong des Abends, sorgte von Anfang an für gute Laune im Saal. Mit ein paar charmanten Worten über den chicen Kleidungsstil mancher Zuschauerin leitete Daniel danach zu der jazzigen Nummer "Die feinen Damen" über. Für so manches überraschte Gesicht im Publikum sorgte er dann mit seiner außergewöhnlichen Version des Ende der 90er Jahre erfolgreichen Hits "Bailando" von Loona.
Leuchtstäbe verwandelten den Saal in ein Lichtermeer, als Daniel anschließend den von Alfred Schüch, welcher an diesem Abend unter den Zuschauern weilte, stammenden Song "The music come" sang.
Spanisch ging es weiter mit "No destroces mi corazón", "Camino", beides von dem Album "Diez años Kúblbóck" stammend, und dem Antonio Orozco-Cover "No hay más", für das Daniel mit seiner Interpretation Standing-Ovations erntete.
An seine eigene Jugendzeit erinnerte Daniel sich mit dem danach folgenden Medley, bestehend aus "Talking 'bout a revolution" von Tracy Chapman, "Skating in the wind", Daniels erster selbstgeschriebener Song, und "Everything" von Alanis Morissette. Eine tolle Zusammenstellung, die beim Publikum wahre Begeisterungsstürme auslöste.
Mit dieser Begeisterung verabschiedete sich Daniel in die wohlverdiente Pause. Eine willkommene Gelegenheit für die Fans, sich über den bisherigen Verlauf des Abends auszutauschen, ihre Begeisterung über das zuvor Gehörte und die Vorfreude auf das noch zu Erwartende mit anderen zu teilen.
Den zweiten Teil des Konzertes eröffnete Daniel mit dem Titel "Auf den Brettern der Welt", und machte damit auf eindrucksvolle Art deutlich, was in ihm vorgeht, wenn er auf der Bühne steht. Im Anschluss daran sang er den Song, der wie kein anderer zu der heutigen Location passte: "Berlin", eine Hommage an die Stadt, in der Daniel vor vielen Jahren selbst einmal eine Wohnung gehabt hat. Aus Zeitgründen hatte er damals aber, so erzählte er, gar nicht die Gelegenheit, sie richtig kennen zu lernen.
Inzwischen hätte er das nachgeholt und fühle sich sehr mit ihr verbunden. Genau das war dann auch zu spüren, als Daniel seinen Song für diese Stadt sang...

weiterlesen in der "Im Endeffekt" 25

Video erhältlich unter: mailto:dr.heike.seitz@t-online.de

Songliste

Solo tú
Die feinen Damen
Bailando
Let the music come
No destroces mi corazón
Camino
No hay más
Medley: Talking ‘bout a revolution / Skating in the wind /Everything

Pause
Auf den Brettern der Welt
Berlin
Baila conmigo
Amo el mar
Es regnet nur noch
Medley: Stand by me / Lass mich bei dir sein /Proud Mary
Eres amor

Zugabe: El tiempo, Unchain my heart

(c) www.daniel-kueblboeck-fans.de

Bericht von Kira

Berlin - Mein Berlin
Es war eine freudige Überraschung, als Daniel Ende Juni - genau an meinem Geburtstag - sein zweites Konzert der neuen Tour „Diez años Kúblbóck - Ich versteh nur Spanisch“ bekannt gab. Nur vier Wochen nach dem Jubiläumskonzert und Tourauftakt in München, für das
mein GG und ich schon Karten hatten, also noch ein Konzert in unserer Heimatstadt Berlin. Und sogar eine DVD sollte wieder aufgezeichnet werden im schönen kleinen Saal des Tempodrom. Eine Woche später waren
die Eintrittskarten auf den Sitzstufen bestellt und für unseren Hund ein Platz im Hundehotel reserviert.
Aber zuerst kam ja noch Daniels 10-jähriges Bühnenjubi-
läum in München.
Schnell war der Herbst da und in München hörten wir die neuen Lieder zum ersten Mal. Ich liebe es ja, neue Songs zum ersten Mal live im Konzert zu hören. Die Musik wirkt dann so überraschend auf mich. Und alle Songs haben mir wirklich gut gefallen. (Meinem Mann auch, obwohl es nicht so seine Musik ist). Aber weil alles Schöne so schnell vorbei ist, war ich froh, dieses schöne Programm schon bald noch einmal live hören zu können. Die Studio-CD finde ich gelungen, aber live wirken die Songs eben noch viel intensiver.
Am 3. November, dem Konzerttag, habe ich frei bekommen. So konnten wir ganz ruhig in den Tag starten. Lange frühstücken, einkaufen und mit dem Hund in den Wald gehen. Es ist schön aber auch ungewohnt, wenn man praktisch keinen Anfahrtsweg hat. Nachmittags war ich dann schon ganz schön aufgeregt und um 17:30 Uhr ging es endlich los. Nachdem wir unseren Hund untergebracht hatten, haben wir uns dann mit dem Auto auf den Weg zum Tempodrom gemacht. Zum Glück haben wir in der Nähe noch einen Parkplatz gefunden, denn im großen Saal des Tempodrom sollte an dem Abend auch ein Konzert stattfinden und der Vorplatz des Tempodrom war schon gut mit Menschen gefüllt. Aber wir hatten noch etwas Zeit bis zum Einlass und sind noch einen Flammkuchen essen gegangen.
Berlin_1 · © Sandra Janke (IE)
Dann war Einlass und einige Besucher des anderen Konzerts haben nicht schlecht geschaut, als sie den Wegweiser zu Daniels Konzert gesehen haben. Viele denken wohl nicht, dass Daniel immer noch Konzerte gibt.
Das haben wir so am Rande mitbekommen. Drinnen haben wir erst einmal unsere Plätze auf den Sitzstufen gesucht und auch gleich gefunden. Andere hatten wohl etwas Schwierigkeiten, ihre Sitzplatznummer zu finden.
Dann habe ich erst mal liebe Bekannte begrüßt, Ilse was in ihr Dösl für die Aids-Stiftung gesteckt und Ute zum Geburtstag gratuliert.
Die Bühne war diesmal etwas größer als beim letzten Mal, mit einer „Nase“ vorne dran, die Daniel später als Laufsteg nutzen wollte.
Tatsächlich war Daniel so noch näher am Publikum dran und wird auf der DVD sicher optimal zur Geltung kommen. Der Saal sah gut gefüllt aus und nach einer kleinen Verspätung verdunkelte sich der Saal, die Band war schon auf der Bühne und dann sah ich auch Daniel sehr konzentriert am Mikro stehen. Die Bühnenbeleuchtung ging an und das Konzert begann sehr schwungvoll mit „Solo tu“. Daniel sah unheimlich schön aus in dunkelroter enger Hose und mit Karohemd, dazu gut zu Berlin passend eine Schiebermütze. Er sieht mit jeglicher Art von Kopfbedeckung einfach soooo gut aus.
Es folgten jazzige Nummern, wie „Die feinen Damen“ und „Bailando“, sehr gut gesungen. Oder ruhigere Nummern wie „Camino“. Die Leuchtstäbe wurden geschwenkt. Dann kam für mich als erster Höhepunkt „No hay más“. Beeindruckend mit welcher Power Daniel dieses Lied singt. Das unvermeidliche Bauchkribbeln war da. Dafür gab's dann auch Standing Ovations.
Es folgte das erste Medley. Eigentlich waren es komplette Songs, aber ohne Pause gesungen. „Skating in the wind“ war auch - wie in München - wieder dabei. Das hat mich sehr gefreut, denn dann bekommen wir dieses schöne Lied auf DVD.
Danach war Pause. Zuerst hatte Daniel wohl keine Pause machen wollen, aber man hatte sich kurzfristig anders entschieden. Für den Umsatz am Fanartikelstand und am Getränkestand war dies sicher sehr förderlich.
Nach der Pause ging's weiter mit „Auf den Brettern der Welt“. Aufgrund des Textes auch ein schönes Lied um ein Konzert zu beginnen, aber nach der Pause passt das auch gut. Danach für mich ein weiter Konzerthöhepunkt: „Berlin“!
Wie Daniel den Barhocker ganz nach vorne an die Spitze des Laufstegs gerückt hat… lässig Platz genommen hat… und seine Stimme einfach zum Niederknien. Ich liebe ja dieses Lied. Ich finde, der Text passt auch wirklich gut zu Berlin. Man spürte Daniels Liebe zu Berlin. Schön fand ich wie bei der Textstelle „Deine Männer, sie steh'n stramm“ tatsächlich zwei Herren aufgestanden sind.
Bei „Baila conmigo“ gefällt mir sehr der Wechsel zwischen hohen Tönen und dem tieferen „conmigo“. Bei „Amo el mar“ war dann richtig Partystimmung. Ich war froh, dass er später noch „Proud Mary“ gesungen hat. Ich habe ja bei Daniels Konzerten immer den Drang, aufzustehen und mitzutanzen. Das kommt mir bei diesem Programm mit so vielen ruhigen Liedern etwas zu kurz, habe ich festgestellt. Es ist eher ein Programm zum Zuhören und Genießen.
„Es regnet nur noch“ war dann ein weiteres Highlight an diesem Abend.
Bedingt durch den verspäteten Beginn und die Pause musste mein GG das Konzert leider etwas früher verlassen, um unseren Hund abzuholen. Dieter hat ihn ganz böse angeschaut, als er mit Mantel den Saal verlassen hat. Aber das lag bestimmt nicht an Daniel und seiner Musik. Das war mein einziger Wermutstropfen an diesem sonst so gelungenen Abend. Verpasst hat GG dann ein wunderschönes „Eres Amor“.
Nach den Zugaben „El tiempo“ und „Unchain my heart“ folgte zu meiner großen Freude noch ein kleiner Videodreh für YouTube und Facebook: Daniel hat noch einmal „Berlin“ gesungen. Die Band hatte die Bühne schon verlassen; nur er mit Thomas' Begleitung am Klavier. Das war so schön! Hinterher wurde beratschlagt, ob die Qualität der Aufnahme wohl ausreichen würde und man kam zu dem Ergebnis, dass es besser wäre, wenn Daniel noch einmal singen würde.
Also kam ich nochmal in den Genuss des Berlin-Liedes. Danach war dann leider endgültig Schluss.
Als ich das Tempodrom verließ, war GG schon mit Hund zurück und wir sind noch eine Kleinigkeit essen gegangen.
Ich bin mir sicher, dass es wieder eine sehr schöne DVD werden wird und freue mich sehr darauf und auf mein nächstes Konzert in Leipzig.
Heidrun Urich

zum Bericht in der "Im Endeffekt 25"
: Erlebnisberichte

Bericht von Sabst

Das Konzert heute hat mir richtig gut gefallen Applaus
"Berlin" hat Daniel zum Abschluss noch 2mal zum Playback gesungen.Er sagte, dass er für Youtube und Facebook und so ein Musikvideo drehen lassen will.Die Wiederholungen waren, damit auch alles richtig im Kasten ist.Auch die ernsten (?) Gesichter der Zuschauer ;-)
Zwischendurch war heute eine Pause. War auch prima cool Nicht nur u.a. der Fanshopstand war gut besucht, sondern auch das sonst stille Örtchen.
"Eres Amor" hat mir heute so 100% gefallen, wie ich es mir nach dem ersten (halben - aufgrund der Lautstärke im Saal) hören auf der ASP in Heilbronn erträumt hatte. Die Töne die wieder alle Ecken des Saales ausfüllten. Das Stückchen vom Song, was mit Marschrhytmus unterlegt ist, schön kräftig/energisch.
Ich hatte den Eindruck zwischen München und heute wurde nochmal an einigem gearbeitet.
Hoffentlich sind alle Songs des Abends auch auf der DVD. Auf die kann man sich wirklich freuen.
Eres Amor, El Tiempo, Berlin, Es regnet nur noch, Skating in the Wind, Stand by me waren heute meine persönlichen Highlights, was mir grad so einfällt.
Und winke DanisLenchen: Hat mich sehr gefreut, dass Du es nach Berlin geschafft hast und wir uns umärmeln konnten. Ich hoffe Ihr kommt gut nach Hause.
Leider konnte eine Freundin von uns kurzfristig nicht dabei sein. Sie musste ihre Karte verfallen lassen, weil sie vom Job nicht weg gekommen ist. Schxxx wenn man eine Arbeit hat, die einen auch am Wochenende fordert und Kollegen auf die man sich nicht verlassen kann.

Bericht von Peter Pan

Daniels neues Album gefällt mir unglaublich gut und ich habe es seit dem Erscheinungstag schon unzählige Male gehört. Man spürt auf diesem Album, dass Daniels Leben auf Mallorca ihn auch musikalisch sehr beeinflusst hat, man kann es sogar ganz deutlich hören, weil er ja zu großten Teilen spanisch darauf singt. Demzufolge habe ich mich auch sehr auf das Berlin Konzert gefreut. Sein Jubiläums Konzert in München ein paar Wochen davor habe ich leider in keiner guten Erinnerung. Dafür war die Akustik einfach zu schlecht, als dass ich es so hätte genießen können, wie das der Fall ist, wenn ich mir die CD einwerfe und in entspannter, ruhiger Atmosphäre zuhause, vielleicht bei einer Tasse Tee oder ähnlichem, genieße. Daniels Musik auf diesem Album hat so etwas unheimlich warmes, das liegt wohl auch am sanften Klang seiner Stimme diesmal. Ich liebe das sehr, wenn Daniel mit so einer warmen Klangfarbe singt, gefühlvoll und echt.
Das Konzert in Berlin war ein sehr schönes Ereignis für mich. Ich habe zuvor schon mit wirklich guten und supertollen Freunden einen wunderschönen Tag in Berlin verbringen dürfen und das Konzert am Abend war dann sozusagen das Sahnehäubchen darauf. Dass dieser Konzertabend auf DVD aufgezeichnet wurde, hat man finde ich, gar nicht so mitbekommen diesmal. Bis auf die Kameras, die zu sehen waren, war es ein unglaublich natürliches und pures Konzert. Ich hoffe sehr, dass genau dieser Aspekt auf der DVD dann auch rüberkommen wird. Daniel hat auch gar nicht oft gesagt, dass es sich um eine DVD Aufzeichnung handelt. Das find ich persönlich toll, weil ich dieses natürliche viel schöner finde, als das zu sehr bemühte...
"Solo tu" ist eine spanische Nummer aus Daniels Album, die live wirklich total gut klingt und eine superschöne Wirkung auf die Konzertbesucher hat. Bei diesem Song versprüht Daniel einen sehr positiven Vibe und ganz viel Freude. Da springt der Funke sofort auf mich über. Der Refrain bleibt angenehm im Ohr und irgendwie gelingt es Daniel mit "Solo tu" jedesmal, mich wieder in die Sommerzeit zu holen. So stelle ich mir den Sommer vor, warm und von einer inneren Schönheit durchzogen, die alles für ein paar Augenblicke leichter macht. Ich liebe den Song dafür.
"Die feinen Damen" folgte und ich muss sagen, dass ich Daniels Betonung der einzelnen Wörter in diesem Song supergenial finde, herrlich diese Ironie, die er in den Song legt. "Der Toyboy wartet schon zuhaus, wenn Mutti kommt, ist er gut drauf" ist meine Lieblingszeile aus "Die feinen Damen". Das hat so etwas erfrischend freches und ungezügeltes und zeigt auch auf sehr witzige Weise, wie sich "Die feinen Damen" von heute so in unser Gesellschaft verändert haben und was für Entwicklungen es in unserer heutigen Zeit alles gibt. Früher waren Frauen jenseits der 50 alt, heute ist das gott sein dank nicht mehr so. Das Bild hat sich wirklich extrem verändert. Es ist heute normal, dass Frauen in diesem Alter jung sein dürfen und leben dürfen, wie sie wollen. Vielleicht hole ich jetzt grad ein bisschen weit aus, doch Musik regt ja auch oft zum nachdenken an und obwohl es ein locker, beschwingter Song ist, muss ich auch an solche Themen denken, wenn ich den Song höre. Ich mag es wie humorvoll Daniel das alles in "Die feinen Damen" verpackt hat. Und sein "Komm doch mal rüber" am Ende lässt mich immer breit grinsen und auflachen. In Berlin fand ich "Die feinen Damen" richtig toll gesungen. In München war die Akustik so schlecht, dass ich kein einziges Wort verstanden habe.
"Bailando" habe ich in München als grauenvoll empfunden, in Berlin hat mich das auf einmal richtig gepackt. Liegt wohl auch daran, dass Daniel das auch nochmal ein bisschen verändert hat. Denn in Berlin klang es nicht ganz so verjazzt und hatte um einiges mehr Schwung als in der München Version. Wenn Daniel "Bailando" immer so singt, wie in Berlin, hab ich nichts dagegen, den Song noch öfter zu hören. Ganz im Gegenteil, das wäre sogar richtig gut, wenn er das dann weiterhin singt. Ein großes Kompliment muss ich Daniel beim neuen Programm machen, weil er das Akustik Gewand der Songs, so wie sie auf dem Album zu hören, auch live auf der Bühne beibehält, wie zum Beispiel das Meeresrauschen am Anfang von "Let the music come". Ich mag den Song so richtig gerne, seit ich diese schöne Album Version kenne. Da hat Daniel den Song ja noch etwas verändert und ich bin der Meinung, auf sehr postive Art. Richtig toll! Es ist ein Song, über den es nicht viele Worte bedarf, denn der Text spricht für sich. Musik ist einfach eine sehr große Kraft, die vieles in Menschen bewirken und hervorrufen kann. Das ist ja auch das tolle an der Musik! Musik entfacht Gefühle und hat immer auch etwas mit Emotionen zu tun...
Daniels aktuelles Album "Diez años Kúblbóck - Ich versteh’ nur Spanisch" ist unangefochten mein Lieblingsalbum von ihm, weil es ihn in meinen Augen so zeigt, wie er ist, auch stimmlich gesehen. Da stimmt für mich einfach alles. Die Songs gehen sofort ins Ohr und von da gelangen sie dann mitten ins Herz. Daniel erwähnte in Berlin auch, dass das Album ihn zum ersten Mal von dieser besonders gefühlvollen Seite zeige. Da kann ich nur sagen, bitte mehr davon lieber Daniel! "No destroces mi corazón", was ja auch als Single ausgekoppelt wurde, war live in Berlin auch sehr gut. Mich wundert es nur immer, dass Daniel zwar schreibt, bei diesem Song würde niemand still sitzen können, während auf den Konzerten immer kaum einer dazu aufsteht. Für mich hat der Song auf jeden Fall etwas sehr stimmungsvolles und der Schwung, den Daniel da mit hineinbringt, kann süchtig machen.
"Camino", ein weiterer spanischer Titel aus seinem Album, durfte natürlich auch nicht fehlen. Das, was Daniel vor über einem Jahr schon bei seiner "El Tiempo" Premiere gelungen ist, hat er auch mit diesem Song sofort wieder bei mir geschafft. Der Song "El Tiempo" nämlich hatte auf mich so eine Wirkung, als würde Daniel mich mit seiner Stimme und dieser schönen Geschichte, die er da musikalisch erzählt, sofort nach Spanien tragen, in ein Land voller Wärme und Sonnenstrahlen. "Camino" hat den gleichen Effekt auf mich. Wenn ich das höre, fühle ich mich, als wär ich in Spanien, irgendwo am Strand und ich kann alles dort förmlich vor mir sehen, obwohl ich Spanien gar nicht kenne und noch nie dortgewesen bin. Vielleicht ist Daniel in diesem Fall so etwas wie Frederik der Mäuserich, aus diesem wunderbaren Bilderbuch von Leo Lionni. Da geht es um eine Feldmaus, die nicht wie alle anderen aus der Feldmaus Familie Futter Vorräte sammelt, sondern so viel wertvollere Vorräte, wie die Farben des Sommers oder eben die warmen Sonnenstrahlen. Im Winter in der Feldmaushöhle gehen dann irgendwann die Futtervorräte zu neige und es ist an Frederik, seine gesammelten Vorräte endlich mit den anderen zu teilen,. Er erzählt in liebevollem Detaill von der Schönheit des Sommers, von den Farben, von den Sonnenstahlen usw. und jedem aus der Feldmaus Familie wird sofort warm ums Herz. Wenn Daniel also solche spanischen Liebeslieder singt, dann ist das für mich immer so, als würde er uns von "seinem Spanien" erzählen, dass er im Laufe der letzten Jahre mit so viel Begeisterung kennen- und lieben gelernt hat. Man muss nicht mal selbst dortgewesen sein. Das Gefühl, was Daniel für dieses Land empfindet, wird sofort lebendig, wenn ich Songs wie "Camino" oder "El Tiempo" höre. Deswegen ist "Camino" für mich auch ein echter Höhepunkt dieser Konzertreihe. Wunderschön!
Der Song "No hay más" hat mich schon beim Jubiläumskonzert in München positiv beeindruckt. Noch wunderbarer klang er dann in Berlin. Ich kannte das Lied vorher nicht, war aber sofort davon verzaubert. Kommt auf DVD bestimmt auch richtig toll. Ich habe auch den Eindruck, dass es sich innerhalb der Fangemeinde einer sehr großen Beliebtheit erfreut. Wäre schön gewesen, wenn der als Bonussong mit aufs Album gekommen wär. Das hätte richtig gepasst und der Song, auch wenn es glaube ich ein Cover ist, hätte es definitiv verdient gehabt. Naja man kann ja noch träumen. Vielleicht singt Daniel diesen Titel wirklich eines Tages mal im Studio ein, ich wäre dafür. Bevor es dann für Daniel und Band in die wohlverdiente Pause ging, spielten sie noch das Medley, das aus den Songs "‘bout a revolution", "Skating in the wind" und "Everything" bestand. "Skating in the wind" und "bout a revolution" sind daraus defintiv meine Lieblingsstücke gewesen, vor allem natürlich "Skating in the wind". Bei diesem Lied hört man sofort, dass es etwas selbst geschriebenes ist und der Song wirklich persönlich von Daniel kommt. Es sind seine Gefühl und seine Emotionen, die da zu hören sind und ich liebe dieses Gefühl von Freiheit, das Daniel mit diesem Song im Herzen der Zuhörer verbreitet. Ich hoffe, der Song bleibt noch lange ein Bestandteil von Daniels Konzerten, vielleicht ja sogar auch noch nach dieser Tour...
Nach der Pause leitete Daniel den zweiten Teil seines Berlin Konzerts mit seinem Song "Auf den Brettern der Welt" ein, einer der wenigen deutschsprachigen Songs auf dem neuen Album. Daniel erzählt da über sein Lampenfieber und darüber, wieviel es ihm bedeutet auf der Bühne zu stehen uns seine Fans mit diesen Augenblicken glücklich zu machen. Live liebe ich den Song sehr muss ich sagen. Der eigebaute Herzschlag ist auch richtig toll und den hab ich schon auf der CD super gefunden.
"Berlin" wirkte in Berlin selbstverständlich noch intensiver und hatte irgendwie noch mehr Kraft und Ausdruck als sonst. Kein Wunder, wenn Daniel seine Liebeserklärung an diese faszinierende und so lebendige Stadt direkt in dieser Stadt singt. "Berlin" ist einer der Songs, die mich auf Daniels Album richtig tief berühren. Die sanfte Klavierbegleitung, seine warme und erfüllte Stimme, das alles lässt mich manchmal fast weinen, wenn ich mir diesen Song anhöre. Bewundernswert ist auch, wie kunstvoll Daniel darin mit der deutschen Sprache umgegangen ist. Es ist ihm gelungen einen Text zu schreiben, der so viel mehr beinhaltet, als die üblichen Floskeln, wie man sie zuhauf aus deutschsprachigen Liedern kennt. Solche Zeilen wie "Auch in London tuschelt man leise über Dich" müssen einem schließlich auch erstmal einfallen. Hut ab! "Baila Conmigo" ist ein Lied, bei dem ich die Background Vocals echt unwahrscheinlich mag und die Tatsache, dass das Lied so etwas verträumtes hat, da möchte man nur die Augen schließen und genießen.
Beim Stimmungskracher "Amo el mar" heizt Daniel dem Publikum ja immer mächtig ein. Da ist es dann wirklich so, dass keiner freiwillig auf seinen Sitzen bleibt. Da sieht man, wie plötzlich alle aufstehen und sich zu diesem fetzigen Song bewegen wollen. Nicht umsonst muss Daniel diesen Titel auch jedes Mal extra lange singen und mit kleinen Zugaben verlängern. Ich glaube, Daniel ist da selbst immer ganz baff, wenn er mitbekommt, wie bei "Amo el mar" unter den Fans die Post abgeht. Er scheint sich dann wirklich aus vollstem Herzen darüber zu freuen und strahlt über beide Backen.
Meinen Favoriten Song aus dem neuen Album "Es regnet nur noch" hat man live leider ziemlich verhunzt. Das Schlagzeug war da viel zu laut. Kann ich nicht wirklich verstehen und nachvollziehen, warum man es bei diesem Song live so wummern lässt. Das ist nun wirklich kein Uptempo Song. Höre ich mir "Es regnet nur noch" auf CD an, gerate ich aus dem schwärmen gar nicht mehr heraus und fange automatisch sofort an zu träumen. Höre ich ihn live, sowie in München oder hier in Berlin, war ich jedes Mal echt traurig darüber, wie sehr man dieses wundervolle Lied live verschandelt. Auf CD ist doch auch bei weitem nicht so viel Schlagzeug zu hören. Warum macht man das dann live? Das passt absolut nicht. Außerdem kam Daniels Stimme gegen die in diesem Song zu laute Band auch absolut nicht an. Lag vielleicht auch an der Einstellung? Ich bin da kein Experte und kann nur sagen, wie enttäuschend ich das Ergebnis live dann leider immer finden muss. Da hoffe ich echt auf Besserung! Denn gerade "Es regnet nur noch" liebe ich über alles und das ist der Song von Daniel, der mich wie noch kein anderer zuvor berührt hat, ein absolutes Highlight aus seinem kreativen Schaffen. Ich möchte diesen Song auch live mal so hören wie in seiner Ursprungsversion auf dem Album. Das würde ich mir wirklich wünschen...
Dann gab es noch ein weiteres Medley, diesmal mit "Stand by me", "Lass mich bei Dir sein" und "Proud Mary". Wobei man sagen muss, dass Medley ja eigentlich nicht der Reihe nach ausgespielte Songs sind, sondern eben nur Ausschnitte. Bei Daniel ist das anders. Trotzdem schön! "Lass mich bei Dir sein" von Hildegard Knef habe ich im "Hilde" Film mit Heike Makatsch zum ersten Mal gehört und es ist wirklich sehr schön, dass Daniel dieser Film laut Steckbrief auf seiner HP auch sehr gefällt. Noch schöner ist die Tatsache, dass er in der Vergangenheit schon einige Hilde Songs gesungen hat und nun eben auch das unwahrscheinlich romantische "Lass mich bei Dir sein". Daniel, bitte höre nicht auf diesen Song auf dieser Tour zu singen!!!!
"Eres Amor" war der letzte reguläre Song an diesem Abend, eine hinreissende Piano Ballade, in der Daniel sowohl stimmlich, als auch emotionsmäßig nochmal so richtig auftrumpfen konnte. Dieses Lied ist magisch! Daniels Stimme und sein Gefühl darin sind wirklich einzigartig. Man muss es gehört haben, es ist zurecht bei vielen Fans der absolute Hör Favorit des Albums. Auch dieser Teil des Songs, in dem Daniel auf einmal so temperamentvoll, fast schon wehklagend wird, ist einfach nur atemberaubend. So macht zuhören wirklich Freude und vor allem so bereichert zuhören mich auch in meinem inneren. Daniel ist wirklich ein grandioser Sänger! Denn er vermittelt beim singen Gefühl pur und das ist viel wichtiger, als immer nur so perfekt wie möglich zu klingen. Das, was man in der Musik transportiert, ist wichtig.
Die zwei Zugaben bildeten das unvergessliche "El Tiempo" und "Unchain my heart".
"El Tiempo" ist ein Song, der Daniel einen sehr beachtlichen Download Erfolg beschert hat und es war auch sein allererster Song in spanischer Sprache. Ich hab ja immer gedacht, dass es nicht möglich ist so einen Song, in seiner Schönheit und Eleganz so anmutend und anschmiegsam, mit weiteren spanischen Songs zu übertreffen. Doch Daniel, wäre wohl nicht Daniel, wenn er das nicht könnte. Mit seinem Album "Diez años Kúblbóck - Ich versteh’ nur Spanisch" ist ihm das meiner Ansicht nach nämlich mehr als gelungen. Nun haben wir einen ganzen Schatz spanischer Songs, gespickt mit ein paar deutschen und einem englischen. Ich wünsche mir, dass Daniel mit diesem Album auch noch von anderen Menschen gehört wird, als nur seinen Fans. Denn man merkt beim hören deutlich, wieviel Energie und Liebe Daniel in dieses Album Projekt investiert hat. Auf der Tour dazu spürt man das auch!
Auf "Unchain my heart" als Zugabe könnte ich ehrlich gesagt verzichten, mag den Song nicht sonderlich. Da würde ich mir lieber einen anderen Song dafür wünschen. Ja und dann hat Daniel noch zu seinem Song "Berlin" auf der Konzertbühne ein Video gedreht. Wie das Ergebnis aussehen wird, davon müssen wir uns überraschen lassen. Hoffentlich bekommen wir das Video noch vor Weihnachten zu sehen. Ich hätte zwar ein anderes Lied genommen und zwar den Titel "Es regnet nur noch", aber man kann nicht alles haben und es ist ja auch Daniels Entscheidung. Berlin war definitiv ein viel schöneres Konzerterlebnis für mich als München und ich hatte eine tolle Zeit dort...


zur "Danielwelt"

Hallo Berlin
zur Bildergalerie

Um den "Hallo-Thread" öffnen zu können, müsst ihr euch bitte mit euren letzten Zugangsdaten anmelden!